Summer of my life

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WpMetadataNoticeDernière publication sam., juil. 30, 2016
Kennt ihr das? Wenn ihr euch so stark nach etwas... oder jemanden sehnt dass sich alles in euch verkrampft? Wenn alles was man macht sinnlos erscheint? Dieses zerreißende Gefühl hatte ich zwölf Jahre lang. Denn meine Mutter hatte mich und Dad vor zwölf Jahren, als ich gerade einmal fünf war verlassen und ich habe sie jeden einzelnen Tag so schmerzhaft vermisst. Heute bin ich 17 Jahre alt und dazu verdammt den Sommer bei meiner Mutter in Italien zu verbringen. Anfangs fühlte es sich wie ein Fluch an doch der Sommer entwickelte sich zum Segen denn mir wurde einiges klar. Doch es war nicht nur meine Mutter die ich vermisste. Ich vermisste einen Teil den es in meinem Leben noch nicht gab und ich wusste nicht wonach ich mich mehr sehnte. Es war genau dieser Sommer in dem ich Sam traf, das wohl beste was mir je passiert ist. Das Leben geht eigene, unlogische Wege und ich glaube man muss sie nicht verstehen. Manchmal führen uns die dunkelsten Wege zu den hellsten Zielen. Dieser Weg den ich gehen musste führte mich zu Sam der mein Leben für immer verändert hat, es ist unsere Geschichte.
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Mit vier Jahren ließ mich meine Mutter einfach zurück. Ich weiß noch, wie ich an der Tür stand und sie nie wieder gesehen habe. Seitdem war es nur noch mein Vater und ich - und meine kleine Schwester. Mein Vater hat mir beigebracht, was Angst ist. Er schlug mich, wenn er betrunken war, und oft auch, wenn er einfach nur einen Grund suchte. Ich wusste nie, wann er wieder ausrasten würde. Und meine Schwester -sie war noch zu klein, um sich zu wehren, also musste ich alles ertragen, um sie zu schützen Ich hatte nie Zeit, ein Kind zu sein. Die Schule war das kleinste Übel. Nach der Schule ging ich arbeiten - im Blumenladen am Tag und im Strip Club nachts. Beide Jobs saugten mich aus, aber ich konnte nicht aufhören. Wir mussten essen, wir mussten überleben. Freunde? Hatte ich nie. Und Liebe? Die gab es nur in Träumen, die ich nicht hatte. Ich wollte nie in einer Welt leben, die nur aus Schlägen und der Dunkelheit eines Clubs bestand. Aber es gab keine Wahl. Es gab nie eine Wahl. Ich kämpfte für meine Schwester, weil sie das einzige war, was noch zählte. Alles andere war egal. Bis er kam... Bilder sind von Pinterest:)

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