The Curse

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Feb 18, 2017
Ich renne weiter mit aller Kraft Doch sie kreisen mich ein, sie habens geschafft: Sie hetzten mich froh vor die Flinten. Hinter den Tannen , auf Knall und Fall Sind die Jäger im Schatten verdeckt. Der Wolf ist das Ziel , es gibt kein Versteck. Der Wolf überschlägt sich im Schnee. Jagt die Wölfe , hetzt sie tot Mit Hund und Hassgesängen Es färbt das Blut den Schnee so rot Lasst die Wölfe hängen! Sie lachen, tuscheln, lästern. Sie merkt das. Natürlich merkt sie das. Nerea weiß das sie anders ist, nicht anders in dem Sinne von Dumm oder Seltsam. Nerea hat ein Geheimnis. Ein Geheimnis, was die Vorstellungskraft von vielen überschreitet. Sie weiß jedoch selbst nicht davon , noch nicht. Doch bald , bald ist wieder Vollmond - der erste nach ihrem 16. Geburtstag. Und dann wird sich zeigen , was solange in der Dunkelheit geruht hat.
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Der Gott des Mondes hatte eine Tochter, doch diese fühlte sich gefangen zwischen den Sternen, denn sie liebte die Erde und ihre Bewohner. Einmal im Jahr, immer am ersten Vollmond des Jahres, durfte sie als ein Wolf auf unseren Planeten. Doch dann tauchte eine neue Spezies auf und es wurde gefährlicher für die Tochter. Da sie einmal nur knapp entkam, entschied ihr Vater das sie nur noch alle zehn Jahre auf die Erde durfte. Und nur unter der Aufsicht der Sterne. Die neue Spezies entwickelte sich schnell weiter, und sie schuffen Waffen um Tiere zu töten. Sie erfanden ihre eigene Sprache, kein Tier konnte sie verstehen. Doch Sie konnte es. Sie konnte auch die Angst spüren, Angst vor den Tieren. Sie war fasziniert von dieser Spezies die auf zwei Beinen ging und weniger Fell am Körper hatte als wie sie alle. Über die Jahrzehnte studierte sie aus der Ferne ihre Bewegungen, Ihre Entwicklung und ihre Veränderung. Die Erde wurde immer mehr besetzt von Ihnen. Als sie wieder auf die Erde durfte, näherte sie sich einem der kleineren Siedlungen. Ein Junges von der Spezies sah sie im Wald und lief auf sie zu. Sie roch keine Angst sondern Freude. So als würde dieses Junges sie kennen. Dieser schlief während der Nacht zwischen ihren Pfoten ein. Der Abschied von der Erde fiel ihr heute noch schwerer als die letzten 2000 Jahre. Die nächsten zehn Jahre beobachtete sie den Jungen, er wuchs zu einem kräftigen Jüngling heran. Sie schlich um seine Siedlung und wollte ihn nach zehn Jahren aus der ferne, endlich wieder von nahem sehen. Die schwarzen Augen des Jünglings fanden sie auch dieses Mal wieder.

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