Das Glück in Mephistopheles

Das Glück in Mephistopheles

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Jan 4, 2016
Das ist ein kleiner ausschnitt aus der Geschichte. Ich hoffe es gefällt euch :) Langsam trete ich näher an den Tisch heran und bestaune die riesige, silberne Schale die dort steht. In ihr liegen lauter kleine, durchsichtige Kristalle die im Licht funkeln. Gebannt lasse ich meinen Finger über die steine streichen doch schrecke sofort zurück. Vor Schmerz. Meine gesamte Handfläche hatte überall Schnitte und blutete wie verrückt. Schnell nahm er meine Hand und tauchte sie in eine andere Schale mit Wasser. Schlagartig hörte der Schmerz auf und die Blutung versiegte. Als ich meine Hand aus dem Wasser zog konnte ich weder Schnitte noch Narben erkennen. Erstaunt starrte ich ihn mit offenem Mund an. Sein Blick hatte einen seltsamen Ausdruck, so als wäre er bestürzt. Doch da packte er mich schon am Nacken und drückte mein Gesicht in die Schüssel. Ich schrie auf vor Schmerz, doch konnte mich nicht bewegen geschweige denn meinen Kopf herausziehen. Beim Öffnen meines Mundes kullerten die Steine hinein und der Schmerz wurde schlimmer. Also bis ich die Zähne zusammen. Plötzlich fühlte ich eine sanfte Hand an meiner Wange und ich riss die Augen auf. Da stand er und sah mich bedauernd an. Ich fasste an mein Gesicht, doch nirgends war auch nur irgendetwas von einer Wunde zu spüren. Da hielt er mir einen Spiegel hin. Etwas sauer nahm ich ihn entgegen und schaute angsterfüllt hinein. Doch mir blieb alles im Halse stecken. Da war nichts. Kein Kratzer oder sonstige Anzeichen für meine höllengleichen Schmerzen. Verdutzt sah ich ihn an und er grinste schief.
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Ihre Liebe ist verboten. So sind die unausgesprochenen Regeln. Das Leben und der Umgang zwischen den DeLaurants und den Cunninghams ist zwar friedlich, doch eigentlich sind sie bis ins Tiefste seit Jahrzehnten verfeindet. Cayden und Fallon, die Kinder der jeweiligen zerstrittenen Oberhäupter, können sich nicht ausstehen. Ihre Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein: Er, ein arrogantes Arschloch, und Sie, eine unnahbare Einzelgängerin. Doch ein unbeabsichtigt gemeinsamer Abend und ein folglicher Mord innerhalb der Familien lässt die beiden ungewollt näher kommen. Zuneigung dürfen die beiden nicht füreinander empfinden, das verbietet die oberste Vorschrift. Doch was ist, wenn die Regeln Ketten sind, die ihr größtes Verlangen unterbinden? ↬ Sample: Cayden lehnte sich einige Zentimeter nach vorne, aber ich konnte nicht anders, als meine Hand auf seine Brust zu schieben und ihn von seinem nächsten Schritt abzuhalten. "Cayden, nicht", hauchte ich, doch ich konnte selbst meinen Blick nicht von seinen attraktiven Lippen nehmen. "Du weißt, wir dürfen nicht." So sehr ich es auch in diesem Moment wollte, konnte ich den Gedanken nicht abschütteln, dass wir damit gegen die höchste Regel verstoßen würden - ganz zu schweigen von meinen Prinzipien, mich niemals auf einen DeLaurants einzulassen. Noch niehatte eine Cunnigham eine intime Beziehung mit einem DeLaurant eingegangen und trotz des Friedens zwischen unseren Familien, wurden die Vorschriften niemals aufgehoben. "Ich weiß", flüsterte er, was mich innerlich unruhig machte. Alles sprach gegen das, was wir tun wollten, aber ich konnte meine Gedanken nicht einfach abstellen. "Einen Kuss", wisperte ich schließlich und sah von seinen Lippen hoch in seine stechend grünen Augen. "Um uns zu beweisen, dass da nichts zwischen uns ist." Cayden nickte leicht. Sein Mund war meinem gefährlich nahe gekommen. "Einen Kuss", wiederholte er und dann senkte er endlich seinen Mund auf meinen.

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