Lang ersehntes wiedersehen

Lang ersehntes wiedersehen

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Sep 2, 2015
Einleitung: Hi ich bin Melina, aber nennt mich bitte Ina. Ich hasse meinen Namen. Wie kann man nur Melina heißen. Zu anderen passt der Name vielleicht aber nicht zu mir. Er hört sich so brav und lieb an und das bin ich überhaupt nicht oder? Naja ist ja jetzt auch egal. Ihr wollt sicherlich noch mehr über mich wissen? Also ich bin 15 Jahre alt, heißte Ina (aber das wisst ihr ja schon :D) ich wohne in Aufheim, das liegt so ca. 15 Minuten von Neu-Ulm. Ja ich habt richtig verstanden Neu-Ulm genau da wo auch Daniele Negroni wohnt. Ihr kennt doch alle Daniele oder? Naja auf jeden Fall wieder zurück. Ich kenn Daniele schon ewig seit seiner Kindheit. Ja ihr frag euch jetzt bestimmt wie das geht, da er ja früher in Regensburg gewohnt hat. Aber wie es dazu gekommen ist erfahrt ihr morgen wenn sich das erste Türchen geöffnet hat :D
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Dieses ungute Gefühl: Als ich in meine Straße einbiege, bemerke ich ein Grummeln im Bauch, ein unangenehmes Ziehen. Ich will eigentlich wieder umkehren, zurück in Milenas Wohnung und mich verkriechen, mich vor dem notwendigen Gespräch verstecken, aber es hilft nichts. Wir müssen reden. In der Wohnung angekommen, merke ich, dass Jonas nicht da ist. Hatte er nicht gesagt, er wäre erst am Abend verabredet? „Mhm, vielleicht hab ich mich auch nur verhört", denke ich mir und gehe ins Schlafzimmer an meine Kommode. Ich öffne die Unterwäscheschublade und ziehe eine frische Unterhose raus, als ich ein *pling* höre und Jonas aufgeklappten Laptop auf dem Bett sehe. Eine Desktop-Notification ploppt auf. „Bonni: ETA in 5 Min." Bonni. Ich spüre meinen Puls, er hämmert wie verrückt. Im Hals, im Magen, im Kopf. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde wird mir alles klar. Bonni. Jonas Ermutigung, dass ich nach Bali fliegen soll. Sein Zuspätkommen zur Bürofeier. Seine angeblichen Partyabende mit seinem besten Kumpel. Alles Bullshit, Bullshit, Bullshit! Ich nehme seinen Laptop und gebe ein Passwort ein. Das, was er eigentlich an allen Gerätschaften verwendet. Ich war noch nie an seinem Laptop. Noch nie an seinem Handy. Meine schwitzigen Hände sagen mir „Das darfst du nicht tun", aber ich weiß, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Das Passwort allerdings schon. Ich bin drin. Ich lese nur zwei Messenger-Nachrichten und bekomme bestätigt, was mein Unterbewusstsein schon vor zwei Minuten gecheckt hat. Ich kann nicht mehr atmen, ich schnappe nach Luft, als auch schon meine Beine nachgeben und ich mit einem lauten Rumms auf dem Fußboden vor unserem Bett lande. Alles dreht sich und ich habe ein Rauschen auf den Ohren. Das kann nicht sein, das ist nicht wahr, nein, das kann einfach nicht sein. Ich versuche mich aufzurichten, ziehe mich am Bettrahmen hoch und lese die Nachrichten noch einmal. Kein Zweifel: Jonas betrügt mich.

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