zur falschen Zeit am falschen Ort

zur falschen Zeit am falschen Ort

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WpMetadataReadComplete Mon, Aug 24, 2015
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Fanfic
Leise zwitschern die Vögel, ein leichter Wind haucht durch das Fenster und das Schimmern von der Sonne Strahlt in einem, ich sag mal, nicht aufgeräumten und verkabeltes Zimmer. Schaut man aus dem Fenster, sieht man nicht viel, außer das gegenüber ein Plattenhaus steht, eine schmaler rissige Straße, kleiner Gehweg und mit auf dem Weg liegt Müll und ein kleiner Baum. Im Zimmer sieht es nicht anders aus. Direkt neben der Türe steht ein weißer Tisch auf dem sich zwei Laptops, eine Tastatur und eine Maus befindet. Auch ein sehr modernes Mikrofon mit dem ganzen Zubehör befindet sich dort. Direkt daneben ist ein schwarz-orangener Drehstuhl, der sehr bequem aussieht und in der Ecke steht eine benutzte Gitarre. Zwischen den ganzen liegt auch Geschirr, Rester vom letztem Tag und Abfall und durch die Kabel und verwirrt da liegen, wirkt das ganze sehr chaotisch. Auch der Rest vom Zimmer ist nicht gerade sehr ordentlich Gegenüber vom Tisch ist eine schwarze Couch auf der einige Sachen liegen und unterm Fenster das Bett. Eher gesagt ein Ehebett mit Bettlagen, einige Kopfkissen und einer bezogenen Decke. Guckt man genau hin liegt da sogar jemand drin und zwar ein junger Mann und um genau zu sagen, um diesen Jungen geht es in dieser Geschichte...
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paluten
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Mina

[E] markiert Kapitel mit sexuellem Inhalt. Was macht man eigentlich, wenn man Anfang Dreißig ist, keinen Partner, keine Kinder, keinen Hund und keinen Garten hat, aber auch keinerlei Bedürfnis, das zu ändern? Was tut man, wenn Gleichaltrige von Familien, Häusern, Kindergartenplätzen und familienfreundlichen Hotels erzählen, sich besorgt erkundigen, ob man denn so wirklich glücklich sei und ohne die Antwort ernst zu nehmen, ungefragt Tipps zur Partnersuche oder zur Fortpflanzung geben? Eigentlich gar nicht so unerwartet: man macht weiter wie früher. Statt für ein Studium quält man sich irgendwann für die Arbeit aus dem Bett, dadurch kann man irgendwann aufwändigere Dinge kochen, als Nudeln, statt die Wochenenden auf Partys bei allen möglichen Freunden zu verbringen, verbringt man sie fast nur noch mit den ebenfalls nicht ‚sesshaft' gewordenen Freunden, statt billig-Techno in dem Club mit den günstigen Getränken schätzt man irgendwann vielleicht andere Musik ohne auf die Getränkepreise zu achten. Aber sonst ändert sich nicht viel. Dass man, obwohl die ‚ersten Male' im Leben mit den Jahren stetig abnehmen, immer noch neue Dinge erlebt und sogar sich selbst nochmal neu kennenlernt, bestätigt einen hin und wieder, dass man mit Ü30 noch lange nicht alt ist, auch wenn einem - gerade als Frau - Werbung für Faltencreme, die Erinnerung des Gynäkologen, dass Schwangerschaften bald ein erhöhtes Risiko für alles Mögliche bergen und die Erinnerungen, was Andere in dem Alter schon alles erreicht hatten, etwas Anderes suggerieren.

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