Liebe ohne Chance

Liebe ohne Chance

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Sep 6, 2015
Ein Wald. Der Nebel hängt erdrückent schwer über den Waldboden. Ein Reh steht im Nebel und sucht Fressen. Alles ist still. ZU still. Es ist Dunkel, der Vollmond, der wie ein Scheinwerfer die Nacht erhellt, ist die einzige Lichtquelle. Es ist Ruhig, ja fast schon Friedlich. Plötzlich reist das Reh ruckartig dern Kopf hoch. es hat etwas gehört. da ein Rascheln, nein warte..... Das sind Schritte jemand läuft durch den Wald. Ich überlege noch mal nein da "Läuft" keiner jemand rennt um sein Leben. jetzt sehe ich sie. ein Mädchen nicht älter als 16 rennt quer durch den Wald. Sie dreht sich immer wieder um, fast ja fast als würde sie von jemanden oder etwas verfolgt werden. Ihr schönes, leicht rundliches Gesicht ist Rot und Verschwitzt. Die Braunen Haare, die ihr bis zu den Schulterblättern gehen, sind komplett zerzaust und kleben an ihrem Gesicht. Sie ist groß, weshalb sie mit leichtigkeit über den Baumstamm springt, der gerade vor ihr aufgetaucht ist. Jetzt kann ich ihre Augen sehen sie sind eine Mischung aus Braun und Grün, und in ihnen sind man die Blanke panik. momentmal ich kenne diese Augen! mir wird urplötzlich bewusst das ich dieses Mädchen kenne. Denn sie ist keine andere als ICH selber.......
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Ich musste im Wald verschwinden. Sofort lief ich auf den Rand der Lichtung zu. Ich musste so viel Abstand zwischen sie und mich bringen wie möglich. Wer weiß, was es ihr sonst antuen würde. Meine Füße flogen über den unebenen Waldboden. Oft drohte ich über eine Wurzel zu stolpern oder in einen tiefhängenden Ast zu laufen. Hoffentlich folgte sie mir nicht, um mich zur Rede zu stellen. Das Ziehen wurde stärker, schmerzvoller. Warum konnte ich nicht sportlicher sein? Meine Seite stach und ich konnte meinen Herzschlag in meinem Hals spürten. Ich atmete lautstark durch meinen Mund und ich spürte Schweiß auf meiner Stirn und unter meinen Achseln. Der Schmerz nahm zu. Ich verzog meine Gesichtszüge. Keuchend lief ich noch ein paar Schritte nach vorne. Wohin war ich gelaufen? Meine Knie gaben unter mir nach und ich fiel nach vorne. Kleine Steine bohrten sich in meine Knie und in meine Handflächen. Meine Haare klebten mir nass an meiner Stirn. Das Ziehen war nun unerträglich. Meine Muskeln spannten sich an und verkrampften sich. Schmerzerfüllt stöhnte ich auf und kniff meine Augen zusammen. Unbewusst hielt ich die Luft an. Es begann. Mein Atem wurde schneller und ging nun stoßweise. Meine Knochen knackten als ich anfing mich zu verändern. Mein Rücken wurde breiter und länger. Plötzlich knackte ein Ast hinter mir. Sofort fuhr ich zur Geräuschquelle herum. Meine Augen weiteten sich als ich Astrids Gesicht zwischen den Baumstämmen ausmachte. Nein, genau das wollte ich doch verhindern! Schmerz trübte meine Sicht. Noch nie hatte eine Verwandlung sich so sehr in die Länge gezogen aber bis jetzt hatte ich auch keinen Grund gehabt gegen sie anzukämpfen. Meine Haut wurde rau und schuppig. Oh nein, es war schon fast vorbei! „Lauf, bitte, ich will nicht, dass es dir weh tut!", keuchte ich flehend während ich ihr verzweifelt in die schockierten, weit aufgerissenen Augen schaute.

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