Seelenschmerz

Seelenschmerz

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Nov 26, 2018
Jede Nacht sucht mich der Alb heim. Jede Nacht wandere ich zurück in die Vergangenheit. Ich höre das weinen meinen Kameraden, die sich vor Erschöpfung, in ihren harten, kalten und teilweise feuchten Betten zusammen gerollt haben. Immer dann, wenn wir in einen erholsamen Schlaf versunken waren, kamen sie und schmissen uns aus den Betten. Egal bei welchen Wetter, egal bei welchen Temperaturen mussten wir Strecke laufen. Der einzige Unterschied war, dass wir im Winter Stiefeln anziehen durften, ab einer Temperatur von Null Grad. Begleitet in Turnhose und Turnhemd, hieß es eine Stunde laufen und dann Körperertüchtigung. Meistens weckten sie uns um 1 Uhr in der Nacht, zurück waren wir meist um 3 Uhr und durften dann bis zum Zapfenstreich noch etwas schlafen. Der war punkt 5 Uhr. Es war eine schlimme Zeit. Aber eigenartiger Weise, störte mich das damals nicht. Es war für mich Normalität. Es war oft hart, aber wir kannten nichts anderes. Erst als ich selber Kinder bekam, wurde mir bewusst, dass meine Gefühle damals richtig waren. Ich fand es schon immer Unrecht wie man uns behandelte, aber ich dachte, mit mir würde etwas nicht stimmen. Dass ich einfach zu sehr, von meinen Emotionen gesteuert wurde... ........................................................................................................................................................................ Dies ist eine Geschichte über Kinder, die in die Fänge von gewissenlosen Menschen geraten und von einem Kind, dass diese Zeit überlebt hat. Wie geht es mit der Vergangenheit um? Wie lebt es sich mit solch einer Vergangenheit? So etwas gibt es nicht, sagen Sie. Das wollen wir stark hoffen... Die Namen, Orte, das Geschehen und die Handlungsabläufe, sind frei erfunden, niemand sollte sich angesprochen fühlen... Eigentlich wünscht man an dieser Stelle ja viel Spaß beim Lesen, ich bin mir aber nicht sicher, ob dieses Buch Spaß machen sollte *grinst verlegen*. Eure Autorin Katja Neumann
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Nach dem Kahlyn die Selbstanzeige und eine Anzeige gegen Oberstleutnant Mayer, wegen Misshandlung Schutzbefohlener, mehrfachen Mordes und versuchten Mordes, gegenüber der Staatsanwaltschaft gemacht hatte, kehrte Kahlyn zurück zu den Runges. Das erste Mal seit vielen Jahren, schlief das Mädchen, ohne die Albträume, über die rumänischen Kinder und erwachte aus einem erholsamen Schlaf… Viel war geschehen, in nur einem Monat. Kahlyn wurde von einem Extrem ins andere gestoßen. Lernte, ihre neuen Kameraden kennen und begriff, dass sie viele neue Freunde hatte. Auch, wenn sie ihre alten Kameraden verloren hatte. Allerdings war das Mädchen, noch nicht richtig zur Ruhe gekommen. Von ihrem ehemaligen Vorgesetzten, wurde sie geschlagen und vergiftet. Von ihrer Vergangenheit, immer wieder verfolgt. Sie stellte sich ihrer Angst vor Puppen. Zeigte ihren neuen Kameraden, ein Teil ihres Könnens. Aber sie musste auch feststellen, dass diese neue Welt in der sie jetzt lebte, völlig anders war. Das alles das, was sie bis jetzt von Leben kannte auf den Kopf gestellt wurde. Sie, ein Mädchen das hoch intelligent war. Kahlyn musste begreifen lernen, dass sie von dieser Welt nichts kannte, dass ihr die einfachsten Sachen Angst einjagten. Dass sie ihre neuen Freunde, absolut nicht verstand Dass sie lernen musste Vertrauen zu haben, zu sich selber, aber auch zu anderen. Vor allem, dass ihr hier niemand etwas tun würde... Sie beschloss ihrer neuen Familie eine Chance zu geben und gab ihnen Einblick, in ihre kleine verletzte Seele. Lernte das Gefühl der Liebe kennen. Lernte aber auch, Hilfe anzunehmen, Vertrauen zu fassen und sich zu öffnen. Jetzt musste sie nur noch lernen, diese ihr fremde Welt zu verstehen und in dieser Welt klar zu kommen. Dass es mehr im Leben gab, als nur den Kampf, Mord und Totschlag. Wie sie das lernt? Lest selber…

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