Unser Spiel

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Sep 1, 2013
"Letztendlich sind wir alle gleich: kalt, schwach und ungeliebt.", flüsterte er in die Stille, in der rechten Hand die Waffe. Er sah sie an: Verzweiflung spiegelte sich wieder, aber keine Angst. Sie hatte keine Angst..., weil sie ihn liebte, "Du hast mir noch nie so wehgetan, Lay." In ihren Augen bildeten sich Tränen. Sie kam auf ihn zu, ohne Furcht etwas verlieren zu können.
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Langsam hob er die Hand und lehnte sich etwas vor. Ich hielt die Luft an und musterte ihn. Er hielt erst kurz vor meinem Gesicht und strich mir eine Strähne hinter mein Ohr. Dann lehnte er sich vor. Mein Herz raste. Bebend holte ich Luft. Versuchte nicht zu ersticken. Mein Körper reagierte auf ihn. Heftig. Und ich schaffte es kaum mich zusammenzureißen. Unter keinen Umständen würde das, was mein bescheuertes Gehirn, sich ausmalte auch passieren. Dabei war er mir so nah und würde er mich küssen, würde ich mich nicht wehren. Selbst wenn ich es wollte, was ich nicht tat, würde ich es nicht können. Dafür war ich einfach nicht willensstark genug. Ich griff nach dem Champagnerglas und nahm einen großen Schluck. Mein Blick lag aber noch immer in Antons brennenden Augen. "Glaub mir, wärst du mit mir hier, würde ich dich keine Sekunde aus den Augen lassen."

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