Fight to the End

Fight to the End

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"Jeremy lass mich los du tust mir weh!", er ließ mich aber nicht los, ganz im Gegenteil er umpackte mein Handgelenk noch fester und raunte mir gefährlich zu: "Du machst was ICH sage!" das ich betonte er extra. Ich fing an zu weinen, wie schon so oft, aber dass ist jedesmal ein Fehler, denn er fing an wie immer auf mich ein zu schlagen. Es entstanden neue Blaueflecken, neue Narben. Das Blut tropfte mir nur so vom Gesicht. Er schlug so lange darauf ein bis ich bewusst los auf den Boden lag. Das hier war nur eine von vielen Situationen. Er schlägt mich, wenn ich nicht mache was er sagt oder wenn er damit unzufrieden ist. Wegen ihm war ich sogar schon im Krankenhaus. Und trotzdem kann ich ihn nicht verlassen. Es geht einfach nicht. Hi erstmal, ich bin Lili und bin 16 fast 17 Jahre alt. Und gehe praktisch durch die Höhle. Familie und Freunde habe ich nicht mehr, ich habe nichts mehr. Jeremy ist meine letzte Hoffnung. Er gibt mir essen und ein Dach überm Kopf. Verlassen kann ich ihn nicht...
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Nachdem ihre Eltern sie wie ein kaputtes Möbelstück aussortiert haben, findet sich die siebzehnjährige Maja in der sterilen Isolation der Wohngruppe wieder. Zwischen emotionslosen Diagnosen und dem dumpfen Takt des Klinikalltags kämpft sie gegen eine innere Leere, die sie langsam von innen heraus auffrisst. Während die Welt um sie herum nach Fortschritt und „Normalität" verlangt, versteckt sich Maja hinter dicken Verbänden und dem Schweigen ihrer eigenen Geschichte. In einer Umgebung, die mehr aus Aktenzeichen als aus Mitgefühl besteht, wird jeder Atemzug zu einer schmerzhaften Erinnerung an ihre eigene Wertlosigkeit. Maja ist nicht mehr als ein verblassendes Echo in einem System, das sie längst aufgegeben hat, bevor ihr Kampf überhaupt richtig beginnen konnte.

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