FAT
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WpMetadataReadComplete Wed, Nov 25, 2015
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Innerhalb von 6 Wochen kann viel passieren. In Linas 6 Wochen änderte sich alles. In den Sommerferien verlor Lina ihren restlichen Babyspeck, entdeckte Make-Up, fand ihre Weiblichkeit, bändigte ihre Haare, wurde ihre gehasste Zahnspange los und plötzlich erkannte sie sich im Spiegel nicht mehr wieder. Und was noch viel besser war: Selbst ihre Mitschüler, die ihr bis dahin das Leben zur Hölle gemacht hatten, erkannten sie nicht mehr. Nicht einmal ihr Peiniger Jona Fitz, der sie stets auf das Widerlichste zu erniedrigen wusste. Plötzlich sieht er in ihr nur noch die neue Schülerin, die er ganz offensichtlich auch noch ziemlich attraktiv findet. Lina sieht darin ihre Chance Rache zu nehmen. Rache für all das Leid und all die Qual, die er ihr zugefügt hatte. Was zu Beginn noch gut funktioniert, scheitert jedoch zunehmend an den Gefühlen, die sie für Jona wider Willen entwickelt. **Triggerwarnung: Diese Geschichte behandelt das Thema Essstörung und Mobbing ** Nummer gegen Kummer: 116 111 https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendberatung/kinder-und-jugendtelefon/
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*Abgeschlossen* CEDRIC: Mein Vater hatte meine Mutter seine Zehn genannt. Ich hatte mich immer gefragt, wieso er sie als eine Zahl bezeichnete. Erst als meine Mutter während meines fünften Lebensjahres verstorben war hatte ich ihn endlich danach gefragt. „Sie hat mich immer dazu gebracht noch ein kleines bisschen besser zu sein. Wann auch immer ich dachte keine Kraft mehr zu haben, war sie da. Komm schon mein Schatz, hat sie dann gesagt, zehn Prozent kannst du noch geben. Gib noch einmal zehn Prozent. Und sie hat immer Recht gehabt Cedric, ich konnte noch weitermachen. Zehn Prozent gingen immer. Sie war der letzte Schubser den ich gebraucht habe, um es noch einmal zu versuchen. Sie war meine fehlenden zehn Prozent." Seit er sie zum ersten Mal gesehen hatte, hatte sie ihn inspiriert besser zu sein. Und als ich mit sieben auf der Tribüne gesessen und Kalea beim Wettkampf zugesehen hatte, war mir klar gewesen, dass ich meine Zehn gefunden hatte. KALEA: Wusste er jetzt zu viel? Der Junge vor mir hatte mich gefragt, wie ich so schnell laufen konnte und ich hatte ihm die Wahrheit gesagt. Dass ich eigentlich wegrannte. Vor der Dunkelheit. Natürlich hatte er es nicht verstanden. Er war wie ich noch ein Kind. Und er hatte lediglich wissen wollen, wie ich es jedes Mal schaffte die Erste bei den Wettkämpfen zu werden. Ich würde dabei nämlich aussehen, als würde ich über die Rennbahn fliegen. Und ich hätte ihm am liebsten ins Gesicht gelacht, um ihm dadurch zu zeigen, wie falsch er lag. Um fliegen zu können musst du frei sein. Und ich war noch nie frei. ___ Enthält sexuelle Inhalte! Trigger: Panikattacken

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