The Walking Dead-red eyes(ff)

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WpMetadataNoticeÚltima publicación vie, dic 23, 2016
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The Walking Dead
Was macht uns zu einem Menschen? Das Streben nach etwas? Aber das haben die Beißer doch auch? Das Streben uns zu fressen. Und wir haben das Streben zu überleben, dennoch verlieren wir unsere Menschlichkeit jeden Tag ein wenig mehr. Vielleicht ist es bei manchen schon zu spät und sie unterscheiden sich nur noch vom äußeren von den Beißern. Bei mir ist es vielleicht auch schon zu spät, aber sowas wie Menschlichkeit habe ich sowieso nie richtig besessen. Natürlich bin ich ein Mensch, aber im Inneren bin ich ein Niemand. Ich kenne sowas wie Freundschaft und Vertrauen nicht, darum verachtet mich nicht für meine Taten. Jeder muss tun, was er tun muss, um zu überleben. Bevor ich einen Jungen Namens Carl im Wald traf und rettete, war das meine Denkweise. Ich brachte ihn zu seiner Gruppe und vertraute ihnen nicht. Sie waren so anders, so komisch, voller Hoffnung. Sie akzeptierten mich, so wie ich war, mit meinem Schatten. Damals hielt ich sie für schwach, heute weiß ich, dass ich mich geirrt habe.
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,,Es war als würde er mir direkt in die Seele schauen. Ein schauer durchfuhr mich und ich fühlte mich sichtlich unwohl als er neben uns zum Stehen kam. Ich verschränkte meine Arme, um nicht ganz so schwach rüber zu kommen, wie ich mich fühlte. Ich spürte seinen eindringlichen und intensiven Blick auf mir und irgendwie wusste ich, dass etwas dahinter steckte. Steffen stupste ihn an, um ihn zum Reden zu bewegen. ,,Hej, ich bin Niklas.'', sagte er und der merkwürdige Ausdruck in seinem Gesicht verschwand. ,,Ich bin Mette.'', erwiderte ich und hörte selber, wie rau und kratzig meine Stimme klang. Ich räusperte mich und schaute zur Turnhalle, doch Mell kam einfach nicht. Es war lange her seit ich so eine abgefahrene und befremdliche Situation erlebt hatte. ,,Bevor ich es vergesse, ich glaube, das hast du beim Sportplatz verloren.'' Mein Herz begann sich zu beschleunigen und mir wurde plötzlich eiskalt, als ich mir bewusst wurde, weshalb Niklas diesen unergründlichen Blick aufgesetzt hatte. Seine Hand wanderte zur Hosentasche, aus der er ein liniertes Blatt rausholte, was mir merklich bekannt vorkam. Meine Gedanken kreisten nur um eine Frage: hatte er die Liste gelesen?'' Treppen gehen? Sportunterricht in der Schule? Für jedermann kein Problem, doch nicht für Mette. Mette hat seit ihrer Geburt einen angeborenen Herzfehler. Nach einem Ratschlag ihres Arztes schreibt sie eine Liste mit ihren letzten Wünschen auf, die jedoch nicht unbemerkt bleibt und bei einer Person landet, mit der Mette zuvor noch nie was zutuen gehabt hatte. Und diese Personen setzen alles daran, ihr zu helfen. Meine Lebensgeschichte ist traurig. Meine Lebensgeschichte ist lustig. Meine Lebensgeschichte ist voller Hoffnung. Also liest sie. Eure Mette.

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