Blutroter Seidenfaden

Blutroter Seidenfaden

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Jan 15, 2018
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Fiction
Romance
"Es zerfrisst mich einfach." Er sah mir tief in die Augen und meinte in einem beruhigendem Ton: "Ich werde dir jetzt nicht sagen, dass alles wieder gut wird, aber ich weiß, dass du es schaffst wirst, dich dran zu gewöhnen." Er nahm mich in den Arm und ich spürte bereits meine Tränen an meiner Wangen herunter laufen. Ich wollte nicht weinen. Aber in seinen Armen fühlte ich mich so geborgen und beschützt vor all den Dingen, die drohten mich zum Äußersten gehen zu lassen. Von außen betrachtet musste ich wohl wie ein verheultes Mädchen ausgesehen haben, dass gerade eine Trennung hinter sich hatte. Und ganz ehrlich, ich wünsche mir es wäre so gewesen. Aber so war es nicht. Doch den Grund für meinen Zusammenbruch hatte niemanden interesiert. Sie sahen nur alle nur ein heulendes Mädchen, das Mitleid haben will. Aber das war ich nicht. Ganz im Gegenteil. --------------------------------------- Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Blick auf meine Geschichte werfen würdet :)
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#186
mobbing
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"Jeremy lass mich los du tust mir weh!", er ließ mich aber nicht los, ganz im Gegenteil er umpackte mein Handgelenk noch fester und raunte mir gefährlich zu: "Du machst was ICH sage!" das ich betonte er extra. Ich fing an zu weinen, wie schon so oft, aber dass ist jedesmal ein Fehler, denn er fing an wie immer auf mich ein zu schlagen. Es entstanden neue Blaueflecken, neue Narben. Das Blut tropfte mir nur so vom Gesicht. Er schlug so lange darauf ein bis ich bewusst los auf den Boden lag. Das hier war nur eine von vielen Situationen. Er schlägt mich, wenn ich nicht mache was er sagt oder wenn er damit unzufrieden ist. Wegen ihm war ich sogar schon im Krankenhaus. Und trotzdem kann ich ihn nicht verlassen. Es geht einfach nicht. Hi erstmal, ich bin Lili und bin 16 fast 17 Jahre alt. Und gehe praktisch durch die Höhle. Familie und Freunde habe ich nicht mehr, ich habe nichts mehr. Jeremy ist meine letzte Hoffnung. Er gibt mir essen und ein Dach überm Kopf. Verlassen kann ich ihn nicht...

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