Bis die Seele flieht...

Bis die Seele flieht...

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Mar 27, 2016
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Fiction
Romance
Und wieder ist es soweit. Die dunkelrote Flüssigkeit tropft unaufhaltsam auf den hellen Parkettboden. Ich schließe die Augen. Tiefer und tiefer dringt das kalte Metall in meine Haut. Durchtrennt eine Ader nach der anderen. Alles pulsiert und lässt mich ausatmen. Ich öffne die Augen wieder. Die Tür springt auf. Mehr und mehr Blut fließt meinen weißen Arm herunter. Jemand schreit und reißt mir die Klinge aus der Hand. Schwarz.
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#332
depressiv
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Blutmond

Eine andere Version die Geschichte ist kein Teil der Fortsetzung. Nacht. Regen. Eine schmutzige Gasse irgendwo in der Stadt. Dunkelheit liegt über allem. Nur das schwache Flackern einer flackernden Laterne beleuchtet die Szenerie. Ein Mann rennt. Stolpert. Atmet hektisch. Blut tropft von seiner Stirn. Seine Augen sind weit aufgerissen - voll Panik. SCHRITTE. Langsam. Sicher. Aus dem Schatten tritt eine Gestalt. Schwarzes Gewand, lang und schwer, schleift fast über den Boden. Blut rote Augen die jede lüge erkennen und sich nicht täuschen lassen. In der Hand: ein Schwert mit rot, schwarzen griff, das Schwert schaut aus als wäre er zerstört worden. Doch es ist unzerstörbar. Die Stimme des Mannes zittert. „Bitte... ich hab's nicht so gemeint... ich... ich bereue es..." Die Gestalt bleibt stehen. Kippt leicht den Kopf. Ein kaltes, verzerrtes Flüstern: „Du lügst." Ein einziger Schnitt. Stille. Nur das Rauschen des Regens, der das Blut langsam in die Rinnsteine spült. Schnitt.

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