Te Queiro.

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Jan 24, 2016
Tief durch atmen. Ein und aus atmen. Mein Blick streift über dem Zimmer. Meinem Zimmer. Es strahlt nichts von meinem richtigen 'Ich' aus. Alles ist makellos. Alles ist perfekt eingeordnet auf ihrem Platz. Vor genau einem Monat war ich mit ihm hier. Es kommen mir wie Jahrtausende vor. Nein Sky, er ist es nicht wert. Dieses mieses Weichei. Dieser verlogene Bastard hat mich ganz allein zurückgelassen. Nein Sky, er ist es nicht wert. Um meine Gedanken zu verdrängen, setzte ich mich vor meinem Spiegel. Vor mir sitzt ein Mädchen. Sie hat rot angeschwollene große blaue Augen und ihre Haare sind fettig. Ihre Wimperntusche ist verlaufen. ,,Wer bist du?", frage ich sie heißer. Sie fragt mich, dass selbe. Wer bin ich? Mir fällt nichts ein. Also kann ich ihr leider nicht antworten. Er ist wirklich fort. Er hat mich wirklich allein gelassen. Das Mädchen vor mir schaut mir traurig in die Augen. Sie bemitleidet mich. Wie tief bin ich gesunken, dass ich mich selber bemitleide?
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ilyas
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Mit vier Jahren ließ mich meine Mutter einfach zurück. Ich weiß noch, wie ich an der Tür stand und sie nie wieder gesehen habe. Seitdem war es nur noch mein Vater und ich - und meine kleine Schwester. Mein Vater hat mir beigebracht, was Angst ist. Er schlug mich, wenn er betrunken war, und oft auch, wenn er einfach nur einen Grund suchte. Ich wusste nie, wann er wieder ausrasten würde. Und meine Schwester -sie war noch zu klein, um sich zu wehren, also musste ich alles ertragen, um sie zu schützen Ich hatte nie Zeit, ein Kind zu sein. Die Schule war das kleinste Übel. Nach der Schule ging ich arbeiten - im Blumenladen am Tag und im Strip Club nachts. Beide Jobs saugten mich aus, aber ich konnte nicht aufhören. Wir mussten essen, wir mussten überleben. Freunde? Hatte ich nie. Und Liebe? Die gab es nur in Träumen, die ich nicht hatte. Ich wollte nie in einer Welt leben, die nur aus Schlägen und der Dunkelheit eines Clubs bestand. Aber es gab keine Wahl. Es gab nie eine Wahl. Ich kämpfte für meine Schwester, weil sie das einzige war, was noch zählte. Alles andere war egal. Bis er kam... Bilder sind von Pinterest:)

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