Story cover for Goldherz by JulietRomance
Goldherz
  • WpView
    Reads 1
  • WpVote
    Votes 0
  • WpPart
    Parts 2
  • WpView
    Reads 1
  • WpVote
    Votes 0
  • WpPart
    Parts 2
Ongoing, First published Jan 01, 2016
Mature
Alles was sie mir sagten war, dass mein Herz nicht gesund ist. Verwirrt und zugleich neugierig lebte ich dieses Leben. Im Ungewissen, was mit mir geschehen wird. Na gut! Kein Mensch wird genau wissen wann er stirbt. Sei es ein Autounfall, eine Krankheit oder einfach das Alter. Keiner kann genau wissen wann seine Zeit gekommen ist. Aber mit einem kranken Herz zu leben ist was anderes. Du wirst verrückt mit dem Ungewissen wann dein Herz aufgeben wird. Wann es einfach aufhört zu schlagen und du tot umfällst. Ob man zu viel Fast Food in sich hineinstopft oder heftiger Alkoholiker ist. Bei jedem kann es passieren. Aber das Risiko spielt eine große Rolle. Was die Ärzte bei mir sagten? Das Risiko steht bei mir zu 70 %, dass mein Herz einen Schlussstrich zieht und ich leblos zu Boden fallen werde. Es gab Nächte in denen ich kaum schlafen konnte weil mich diese Unsicherheit beängstigte. Dennoch konnte ich damit leben und es ist erstaunlich wie lange ich durchgehalten habe. Nie hätte ich mit diesem Leben gerechnet. So lange...so schön und so abenteuerlich. Und das verdanke ich all meinen lieben Mitmenschen, die so fest an mich geglaubt haben.

Vor allem dieser einen Person, der ich mein Herz anvertraute...

Viele denken jetzt wahrscheinlich, dass ich hier meinen Dank ausspreche und es nun zum Ende kommt. Aber nein...das ist erst der Anfang.
All Rights Reserved
Sign up to add Goldherz to your library and receive updates
or
Content Guidelines
You may also like
Hallo by bird_of_sorrow
28 parts Complete Mature
Ich mag Menschen nicht sonderlich. Ich bin gerne allein. Es ist anstrengend für mich, mit Menschen zu reden. Sie sprechen über Dinge, die in keinster Weise von Interesse sind und es bringt ihnen Spaß. Einige tun nichts anderes als das, den ganzen Tag. Eigenartig. Wenn ich mit Menschen rede, kommt es mir so vor, als würde ich wertvolle Zeit verlieren, die ich auch hätte allein verbringen können. Ich hätte in der Zeit viele interessante Dinge mit mir selbst besprechen und sinnvolle Gedanken hegen können. Es ergibt für mich alles keinen Sinn. Aber andersherum ist es wohl genau so. Menschen finden mich sonderbar. Ich ergebe für Menschen keinen Sinn. Menschen halten mich für psychisch krank, weil ich anders bin. Ich verstehe nicht, warum sie es denken. Und sie merken, dass ich es nicht verstehe und glauben nur noch mehr, dass es stimmt. Niemand scheint zu erkennen, wer ich bin. Niemand gibt sich Mühe, es herauszufinden. Wenn man einen Stempel hat, behält man ihn. Und ich gebe mir keine Mühe, es ihnen zu zeigen, denn ich habe es nicht nötig, mich verletzlich zu geben, wenn schon auf mich eingestochen wird. Ich fühlte mich nie wirklich zuhause. Weil ich in meiner Kindheit immer allein war. Weil ich gemerkt habe, dass ich anders bin. Als würde ich nirgendwo dazu gehören. Aber das stimmt nicht. Ich weiß, dass ich irgendwo ein Zuhause habe. Und irgendwann werde ich es finden. [In diesem Buch werden Dinge angesprochen wie z.B. Psychische Probleme. Sensible Menschen, Menschen, die Trigger hinsichtlich Tod, Sexueller Gewalt, Sex generell oder Mobbing haben, sollten also an dieser Stelle "gewarnt" werden. Wer mit solchen Themen nicht klarkommt, bzw. Schwierigkeiten damit hat, kann dieses Buch auf eigene Gefahr hin lesen. Ich kann es ja nicht kontrollieren. Ich möchte nur sicher gehen, dass alle, die wirklich Probleme damit haben könnten, das einmal vorher gelesen haben.]
You may also like
Slide 1 of 9
Die Schwelle von Leben und Tod cover
Ist Rache stärker als deine Liebe? cover
Den Tod vor Augen (Magersucht) cover
Soulmate cover
Hallo cover
Spiel des Schicksals cover
Es ist meine Schuld #Wattys2016 cover
What If I Die? (Abgeschlossen) cover
Durch die Spiegel  cover

Die Schwelle von Leben und Tod

16 parts Complete

Alles begann mit dem Tod. Meinem Tod. Mein Leben war nicht so glücklich verlaufen, wie ich es gerne gehabt hätte. Wer stirbt schon gerne mit sechzehn Jahren? Mein ganzes Leben war so normal gewesen. Wenn ich gewusst hätte, dass mein Leben auf diesen Schienen enden sollte, hätte ich mehr aus meinem Leben gemacht. Ich wäre nicht so gemein zu meinen Eltern gewesen und hätte mehr mit meinem Bruder unternommen. Doch jetzt war alles zu spät. Mein Leben war geschehen und ich konnte nichts an diesen Bildern ändern, die vor meinen Augen vorbeizogen, als der Zug auf mich zugerast kam. Jemand hatte mich vom Bahnsteig auf die Schienen gestoßen und ich wusste nicht warum. Ich fiel wie in Zeitlupe. Niemand hatte damit gerechnet. Genauso wenig, wie ich. Dann kam ich auf den Schienen auf und spürte einen Schmerz durch meinen Rücken zucken. Das ist gar nichts., redete ich mir ein. Nichts im Gegensatz zu dem, was gleich kommt. Der Zug war zu schnell, als das ich hätte aufstehen und ausweichen können. Er war bereits zu nah, als das ich irgendwie reagieren konnte. Das, was eigentlich so schnell geschah, kam mir wie Zeitlupe vor. Der Zug kam näher und ich lag auf den Schienen.