In love with nobody

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WpMetadataNoticeLast published Tue, May 10, 2016
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Fiction
Romance
Ich schaue in ihre großen runden blauen Augen. Es ist lange her, seitdem sie mich mit ihrem schönen Lächeln glücklich machte und mir so mein Herz öffnete. Sie war verschwunden und ich hatte keine Ahnung, wo sie war. Um so schöner ist es, dass sie jetzt bei mir ist. Ich liebe sie und sie liebt mich. Selbst das Ungewisse und die Distanz konnten an unseren Gefühlen nichts ändern. Wir lieben uns und dieses Band wird nie zerbrechen. Mit ihren seiden weichen Fingern fährt sie mir durchs Haar und haucht leise etwas in mein Ohr. Die Worte verstehe ich nicht, doch ich weiß, dass es das letzte sein wird, dass ich von ihr hören werde, denn sie ist schon so gut wie tot. Und wenn sie stirbt will ich auch sterben
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#18
trennung
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Carlo war diese Art von Person, der man lieber aus dem Weg ging. Er war kalt, gefühlslos und herablassend. Niemand kannte ihn wirklich, bis auf Joe. Sie waren Freunde und er war immer für sie da. Aber Menschen ändern sich. Man entfernt sich von einander und auf einmal waren sie nur noch Fremde. _________ Er geht vor mich, sodass seine braunen Augen in meine blauen starren. Erst heute bemerke ich, dass sie so viel Leben ausstrahlen. "Glaubst du wirklich, dass du die Gang brauchst?", fragt er mich. Ohne nachzudenken schüttle ich meinen Kopf, hole tief Luft und verdränge weitere Tränen "Ich brauche nur dich. Meinen besten Freund" Er schließt mich nocheinmal in die Arme. "Ich bin doch für dich da, es wird alles gleich bleiben" Ich schlurchze laut auf, vergrabe meinen Kopf in seinem Pullover, atme seinen Duft ein. "Du warst die letzte Woche nicht für mich da und du wirst es in der Zukunft auch nicht sein. Merkst du denn nicht, dass wir uns auseinander gelebt haben?" Plötzlich lässt er mich los. Die Wärme Verschwindet und nicht nur sie. Meine Augen sind geschlossen und ich will sie gar nicht mehr öffnen. "Es tut mir leid", haucht mir Carlo nocheinmal in den Nacken und verschwindet dann.

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