My Heart Beats Your Name

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Feb 5, 2016
Leise, eigentlich lautlos schleicht er in der Arena an mir vorbei. Ich kann meinen Blick nicht von ihm abwenden. Die Pistole in meiner Hand halte ich nicht mehr so fest wie vor ein Paar Sekunden. Es ist so unfair, ihn von hinten zu erschießen. Schließlich hat er genauso Angst wie ich. Angst, kaltblütig ermordet zu werden. Angst, dass er seine letzten Sekunden, mit Glück vielleicht Minuten, zählen muss. Angst, vor dem stechenden Schmerz, wenn sich die Kugel in sein Fleisch bohren könnte. Ich kann ihn nicht töten. Allein bei dem Gedanken an seinen leblosen, starren Körper rollen mir Tränen über die Wangen. Die Sache ist, ich muss ich töten. Sonst tötet er mich. Aber ich will ihn nicht töten. Und trotz meinem ,wie wild gegen die Brust schlagenden, Herzen, meinem pochenden Blut in den Adern und meiner überdimensionalen Angst, lasse ich, absichtlich laut, meine Waffe fallen.
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Langsam hob er die Hand und lehnte sich etwas vor. Ich hielt die Luft an und musterte ihn. Er hielt erst kurz vor meinem Gesicht und strich mir eine Strähne hinter mein Ohr. Dann lehnte er sich vor. Mein Herz raste. Bebend holte ich Luft. Versuchte nicht zu ersticken. Mein Körper reagierte auf ihn. Heftig. Und ich schaffte es kaum mich zusammenzureißen. Unter keinen Umständen würde das, was mein bescheuertes Gehirn, sich ausmalte auch passieren. Dabei war er mir so nah und würde er mich küssen, würde ich mich nicht wehren. Selbst wenn ich es wollte, was ich nicht tat, würde ich es nicht können. Dafür war ich einfach nicht willensstark genug. Ich griff nach dem Champagnerglas und nahm einen großen Schluck. Mein Blick lag aber noch immer in Antons brennenden Augen. "Glaub mir, wärst du mit mir hier, würde ich dich keine Sekunde aus den Augen lassen."

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