Lost Nights

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Feb 28, 2016
Livian, der geheimnisvolle Junge, der jeden Abend um Punkt 23 Uhr, das Café betrat, sich einen Kaffee bestellte, jedoch nie mehr, als einen Schluck trank und das Café genau nach 15 Minuten wieder verließ. Nicht ohne sich davor mehrere male umzusehen, sich die Kapuze tief hinunter zu ziehen, sodass jegliche Sicht auf sein blasses Gesicht und die stechend braunen Augen verschwand. Und dann, wie jede Nacht, nach dem er das Café verließ, schlich er in die dunkle Nacht hinein, um Dinge zu tun, von welchen keiner etwas ahnte. Und Kadira, das Mädchen, welches den geheimnisvollen Jungen jeden Abend, von der Boutique aus, in welcher sie arbeitete, mit ihren neugierigen grünen Augen beobachtete und sich immer wieder die selbe Frage stellte, bis sie jedoch beschloss Antworten darauf zu bekommen. Die wichtigste Frage jedoch lautete, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hatte, ob sie seiner Welt stand halten konnte?
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«Eigentlich mag ich den Geschmack von Kaffee nicht, aber wenn du danach schmeckst ist das etwas ganz anderes.» Paul würde seine Erfahrungen mit Frauen mit süßlichem, wohlig warmen Kakao vergleichen. Die mit Männern erinnern ihn eher an viel zu heißen und bitteren schwarzen Kaffee. Seit er sich die Zunge an Jan verbrannt hat, schwört er auf Kakao. Wäre da nicht der Barista Robin. Der Student hat nicht nur ein Händchen für Kaffeezubereitung, sondern weiß auch, wie man ihn anderen schmackhaft macht. Als Paul seinen Nebenjob im Café antritt, begreift er ziemlich schnell, dass er zu früh geurteilt hat. Zwischen gerösteten Bohnen und Kaffeeflecken bleibt er zwar Kakao treu, aber er versteht auch, dass es kein ‹entweder, oder› gibt. Denn das Gefühl, das sein Kollege Robin ihm gibt, ist Welten vom Geschmack schwarzen Kaffees entfernt. ©jxqxxlxnx

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