Broken H.S.

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Mar 17, 2016
"Wer ist das denn?", fragte Louis. "Tara, unsere Austauschschülerin", antwortete ich. "Was hast du mit ihr vor?", fragte er weiter. "Sie ist verdammt heiß und so unschuldig. Ich bekomme sie schon dazu, dass sie alles macht, was ich zu ihr sage. Mache dir ja keine Hoffnungen. Sie gehört nur mir", sagte ich. "Wieso sollte ich was von ihr wollen? Du weißt doch, dass ich nichts von schüchternen und unschuldigen Mädchen will", meinte Louis. "Ich weiß", antwortete ich. "Aber sie scheint doch mega schiss vor dir zu haben", stellte er fest. "Das soll auch so bleiben. Dann bekomme ich eher was ich will" "Und du willst?", fragte er. "Ich will sie. Ich will ihren Körper an meinem spüren, ihre Stimme hören, die meinen Namen stöhnt, ihre Lippen und Finger, die jeden Zentimeter meiner Haut berühren. Sie ist perfekt dafür. Jung, unschuldig, unscheinbar. Sie ist immer hier und sie wird mir irgendwann nicht mehr von der Seite weichen wollen. Sie weiß, dass sie mir gehört." Tara ist 16. Weil sie es in ihrem Heimatort nicht mehr aushält, entscheidet sie sich dafür einen Schüleraustausch zu machen. Sie wird auch schnell angenommen und reist zu einer Kleinfamilie in New York. Sie erfährt erst sehr spät, dass das Paar auch einen Sohn hat. Er ist etwas älter als Tara. Auch sehr spät erfährt sie, dass die Familie viel am arbeiten ist.
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»Du machst das mit Absicht«, flüsterte Tyler, sein Atem streifte den meinen und ich konnte nur stoßweise Luft holen. »Ach ja?«, zischte ich zurück, die Tatsache ignorierend, dass uns weniger als zehn Zentimeter trennten, und hob trotzig mein Kinn, um seinem Blick standzuhalten. »Stört es dich etwa?« »Ob es mich stört?!« Tyler schnaubte laut. »Was glaubst du denn? Wir - wir ...« Er suchte verzweifelt nach den richtigen Worten und ich konnte in seinen Augen eine ganze Menge verworrener Gefühle erkennen. »Du hängst doch an den Lippen von diesem Kerl!« »Du bist eifersüchtig!«, stellte ich mit einer gewissen Befriedigung fest. »Wie könnte ich nicht eifersüchtig sein?!«, knurrte er. Nun lag es an mir zu schnauben. »Ich weiß ja nicht. Du warst immerhin der, der so -« »Bedeutet er dir was?«, unterbrach mich Tyler, während er mir nun so nah kam, dass seine Nasenspitze bloß um Millimeter von der meinen entfernt war. Beinahe musste ich laut auflachen. »Ob er mir was bedeutet?« Ich kniff die Augen zusammen bei diesem absurden Gedanken. »Natürlich nicht! Ich hab ihn nur geküsst, damit ... damit du -« Aber ich brauchte meine Worte nicht auszusprechen, Tyler wusste auch so, was ich sagen wollte. »Verdammt, Bree!«, brachte er noch hervor, bevor er ungestüm seine Lippen auf die meinen presste. Jedes Mädchen würde bei dem charmanten Lächeln Tyler Winters wie Eis bei dreißig Grad Hitze dahinschmelzen, Bree kann jedoch nur die Augen verdrehen. Tyler und sie verbindet nämlich eine jahrelange Feindschaft, die sich nicht einmal ihre dick befreundeten Familien erklären können. Als Tyler allerdings in Brees Klasse kommt und sie obendrein durch einen unverhofften Deal dazu gezwungen ist, ihm öfter zu begegnen als erwünscht, muss sie ihre Gefühle für ihn noch einmal gründlich überdenken. Denn sie, der Literaturfan schlechthin, weiß besser als jeder andere, wie schnell Hass zu Liebe werden kann ...

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