Enes live

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Mar 13, 2016
Hi mein Name ist Enes und ich bin ein ziemlich mittelmässigen Schüler. Man könnte fast sagen das ich null acht fünfzehn sei, die meisten Leute stempeln mich immer als den eher aggressiven Jungen ab. Doch ich kann mehr als das sein denn jeder kann ein Held sein wenn er nur will und ganz stark an sich und seine Ziele glaubt. Ich habe mir vorgenommen der beste Magna Zeichner zu werden den es je gab jedoch muss ich mich noch drin üben. Meine Freunde sagen ich kann gut magna Charaktere nach zeichnen. Das stimmte doch nur nach zeichnen war mir nicht genug. Ich wollte mehr ich wollte meinen eigenen Helden kreieren. Ich setzte mich hin und zeichnete die ganze lange Nacht . Schweiß kroch mir über die Stirn ich zerstörte Stift für Stift. Und am Morgen war er fertig. Zufrieden betrachtete ich mein Werk. Der Held war ein Abbild meiner selbst. Ich fand es war mir echt gut gelungen. Ich lief es sofort meiner Mutter zeigen, doch nur purer abschaum stand ihr ins Gesicht geschrieben.
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Ich musste im Wald verschwinden. Sofort lief ich auf den Rand der Lichtung zu. Ich musste so viel Abstand zwischen sie und mich bringen wie möglich. Wer weiß, was es ihr sonst antuen würde. Meine Füße flogen über den unebenen Waldboden. Oft drohte ich über eine Wurzel zu stolpern oder in einen tiefhängenden Ast zu laufen. Hoffentlich folgte sie mir nicht, um mich zur Rede zu stellen. Das Ziehen wurde stärker, schmerzvoller. Warum konnte ich nicht sportlicher sein? Meine Seite stach und ich konnte meinen Herzschlag in meinem Hals spürten. Ich atmete lautstark durch meinen Mund und ich spürte Schweiß auf meiner Stirn und unter meinen Achseln. Der Schmerz nahm zu. Ich verzog meine Gesichtszüge. Keuchend lief ich noch ein paar Schritte nach vorne. Wohin war ich gelaufen? Meine Knie gaben unter mir nach und ich fiel nach vorne. Kleine Steine bohrten sich in meine Knie und in meine Handflächen. Meine Haare klebten mir nass an meiner Stirn. Das Ziehen war nun unerträglich. Meine Muskeln spannten sich an und verkrampften sich. Schmerzerfüllt stöhnte ich auf und kniff meine Augen zusammen. Unbewusst hielt ich die Luft an. Es begann. Mein Atem wurde schneller und ging nun stoßweise. Meine Knochen knackten als ich anfing mich zu verändern. Mein Rücken wurde breiter und länger. Plötzlich knackte ein Ast hinter mir. Sofort fuhr ich zur Geräuschquelle herum. Meine Augen weiteten sich als ich Astrids Gesicht zwischen den Baumstämmen ausmachte. Nein, genau das wollte ich doch verhindern! Schmerz trübte meine Sicht. Noch nie hatte eine Verwandlung sich so sehr in die Länge gezogen aber bis jetzt hatte ich auch keinen Grund gehabt gegen sie anzukämpfen. Meine Haut wurde rau und schuppig. Oh nein, es war schon fast vorbei! „Lauf, bitte, ich will nicht, dass es dir weh tut!", keuchte ich flehend während ich ihr verzweifelt in die schockierten, weit aufgerissenen Augen schaute.

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