The Hardening

The Hardening

  • WpView
    Reads 270
  • WpVote
    Votes 31
  • WpPart
    Parts 8
WpMetadataReadOngoing
WpMetadataNoticeLast published Sun, Jun 19, 2016
"Vielleicht werde ich auf dem Boden sitzen mit Tränen in den Augen und dem brennenden Schmerz in der Brust, der mich zerbrechen lässt. Vielleicht werde ich das Gefühl haben, dass ich nicht mehr kann und mich fragen was das Alles soll. Vielleicht werde ich für einen Augenblick in mich zusammenbrechen, und mir wünschen, dass das Alles niemals passiert wäre. Doch dann werde ich wieder aufstehen und weiter machen. Niemals werde ich aufgeben. Denn egal wie tief ich falle, ich werde weiter kämpfen." Stumpf blickte ich ihm in seine dunkelbraunen Augen, umkrallte mein Messer fester. "Du bist ein Narr, wenn du glaubst, dass jede Niederlage, die du erlebst, dich stärker macht, bloß, weil sie dich nicht umbringt. Wir sind im Krieg. Du darfst nicht stark werden, du musst stark sein um zu überleben - um zu siegen." Auf dem Boden unter uns brach ein Zweig, was meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Ein Mann begann in den wenigen Sachen zu wühlen, die auf dem Waldboden lagen. Keiner von uns gab einen Ton von sich. Als er direkt an den Rucksäcken und der Kleidung unter mir angekommen war, wuchs meine Angst entdeckt zu werden plötzlich mit jedem Atemzug. Nicht eine Sekunde ließ ich ihn aus den Augen. Laut fluchend warf der Fremde einen Rucksack zurück auf den Boden und trat gewalttätig gegen den Baum. Er hatte nicht gefunden, was er suchte. Das war nicht sonderlich verwunderlich, da ich eben jenes, was er suchte, in meiner Hand hielt und krampfhaft umschloss. Der Mann raufte sich die Haare und tigerte unter mir her. So viele seiner Leute würden sterben, bloß, weil er vergeigt hatte, das zu holen, was ihnen einen Vorteil bringen würde. Etwas was sie dringend benötigten. Mit einem letzten wütenden Schrei, verfluchte er seinen Vorgesetzten und riss den Kopf in den Nacken. Mein Blick traf seinen. Für einen kurzen Moment erstarrten wir beide. Selbst mein Atem stoppte. Stille herrschte zwischen uns. Ich warf das Messer.
All Rights Reserved
#6
brave
WpChevronRight
Join the largest storytelling communityGet personalized story recommendations, save your favourites to your library, and comment and vote to grow your community.
Illustration

You may also like

  • Vampire's Nurse
  • Bloodmoon | Liebe wie frisches Blut
  • Unspoken Secrets
  • Dead end - you can't kill a dead body
  • Love is Love no matter what...
  • Lydia, We Are Not Monsters
  • Lebenskampf
  • Im Schatten des Mondes
  • swimming with sharks ☾𖤓
  • Mission: Du!

„Du warst eifersüchtig." Er lachte leise, aber es klang nicht amüsiert. Dann, ehe ich reagieren konnte, packte er mich an der Hüfte und drehte mich mit einer schnellen Bewegung gegen die Wand. Mein Atem stockte, als ich seinen Körper gegen meinen spürte. Es war so schnell gegangen, dass ich jetzt zwischen ihm und der Wand sprachlos da stand. Ich hatte vergessen wie stark und schnell er war und hatte auch in den letzten Tagen vergessen, dass ich eigentlich Angst vor ihm haben sollte. „Und wenn ich eifersüchtig bin?" Seine Stimme war rau, fast gefährlich und ich spürte seinen Atem direkt an meinem Ohr. „Glaubst du, ich sehe einfach zu, wie du mit anderen Männern redest, während ich genau weiß, was sie denken, was sie von dir wollen? Sag mir, genoss du es? Dass er dich so ansah? Dass er dich berührt hat? " Mein Herz klopfte schneller „Ich bin nicht dein Besitz. Ich kann mit jedem reden, mit dem ich will," brachte ich mit einem Hauch hervor, dieses mal war ich nicht mehr ganz so willensstark. Seine Finger glitten langsam meine Arme hinauf, bis sie meine Handgelenke umschlossen. Nicht fest, nicht schmerzhaft - aber unmissverständlich. Besitzergreifend. --- Ein Job. Eine Insel. Ein Mann, der seit Jahrzehnten in einem Bett liegt. Als Leora die Chance bekommt, für eine wohlhabende Familie zu arbeiten, scheint es die perfekte Möglichkeit zu sein, ihre eigene Welt wieder in Ordnung zu bringen. Geld für die Behandlung ihrer Mutter, ein Neuanfang fernab der Stadt - doch nichts hätte sie auf das vorbereiten können, was sie auf der Insel erwartet. Die Villa, in der sie arbeiten soll, birgt düstere Geheimnisse. Die Luft ist schwer von unausgesprochenen Wahrheiten. Und dann ist da er - der Mann, den sie pflegen soll, dessen Vergangenheit niemand aussprechen will. Doch je mehr sie über ihn erfährt, desto mehr erkennt sie, dass auf dieser Insel nichts so ist, wie es scheint. Und manche Geheimnisse besser nie ans Licht kommen sollten.

More details
WpActionLinkContent Guidelines