Auf das, was war

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WpMetadataReadComplete Sun, Sep 23, 2018
,,Bist du hier, um zu springen?" ,,Nein, ich will mir bloß den Sonnenuntergang ansehen. So ganz alleine ist es doch gleich viel romantischer," spotte ich, wobei ich mir mit der Hand, die nicht das Geländer umklammert, die Haare aus dem Gesicht halte. Mir fällt auf, das die Sonne gerade wirklich untergeht. Vielleicht gucke ich ihn mir also ernsthaft an. Oder ich gehe Bungee-jumpen. - Ohne Seil versteht sich. ,,Du bist hier, um zu springen," stellt er fest, womit sich die Sache mit dem Idioten endgültig bewahrheitet. Verdammt, was ist dieser Typ nur für ein Trottel. ,,Natürlich, was denn sonst?" Graces und Dylans Leben könnte nicht unterschiedlicher sein und dennoch finden sie sich eines Tages auf ein und demselben Dach wieder. Sie, um zu springen und er, um sie innerhalb einer Woche zu retten. Einer Woche in der mehr passiert, als seine Versuche ihren Sarkasmus zu ignorieren und ihr Wunsch, einfach nur aus dem Leben zu verschwinden, Stück für Stück in Konkurrenz zu ihren Gefühlen für Dylan tritt.
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#60
schwarzerhumor
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EVAN ✔

Mein Herz setzte einen Schlag aus, als ich gegen seine Brust stieß und uns nichts mehr trennte. Nichts stand zwischen uns, außer vielleicht mir selbst. Ich hielt die Luft an und konnte wage kleine goldene Sprenkel in seinen Augen erkennen. Auf sein Gesicht schlich sich ein Lächeln und nur zu gut konnte ich die Selbstsicherheit in seinem Blick sehen. Evan hatte im Vergleich zu mir Erfahrung, das wusste ich. Er strahlte es förmlich aus und war offensichtlich die attraktivste männliche Person, die ich jemals getroffen habe. Wie aus einer Zeitschrift entsprungen. Angst übernahm jegliche Kontrolle. Was, wenn ich einen Fehler machte? Vorsichtig stieß ich die Luft wieder aus und drückte mich von ihm weg. Es schmerzte fast schon. "Ich gehe dann mal wieder rein.", sagte ich schnell und Hitze stieg meine Wangen empor. Sah er die Röte? Er zog verwirrt die Augenbrauen zusammen, doch seine Augen funkelten noch immer vor Belustigung. INHALT in·t·ro·ver·tiert (Adj.) Auf das eigene Seelenleben gerichtet, nach innen gekehrt; verschlossen. Das ist das Wort, das Eden wohl am besten beschreiben würde. Wenn es nach ihr ginge, bräuchte sie nicht mehr als den kleinen Garten vor ihrem Haus und um ein paar Menschen mit einzubeziehen: ihren Vater, der ihr bei allem zur Seite steht, und Gwendolyn, ihre engste und einzige Freundin seit Kindertagen. Zumindest dachte sie, dass es das Einzige ist, was sie in ihrem Leben braucht. Denn als sie den attraktiven Evan kennenlernt, merkt sie schnell, dass sie ihn und sein immerwährendes Grinsen nicht so schnell loswird und dass sie das vielleicht auch gar nicht möchte. Doch Geheimnisse und Intrigen beschatten eine mögliche Zukunft für die Beiden Veröffentlicht: 2020 WARNUNG: Viele haben leider das Ende nicht verstanden, weil es etwas komplex ist! Es muss dementsprechend noch etwas überarbeitet werden. Rechtschreibfehler gibt es dafür aber wenig. ((:

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