„Noir, mein ..." Er will Sohn sagen, das weiß Akir, aber er tut es nicht. „Noir. Deine Strafe ist verkündet. Du wirst in dem schwarzen Palast hausen, indem du die Überreste deiner Vorfahren verbranntest. Keine Seele wird sich zu dir gesellen und sollte es doch geschehen, so verglühe sie zu der gleichen Asche, die den Palast ziert. Dir wird deine Webkunst entzogen. Du wirst es spüren, in dem Moment, in dem deine Füße den ewigen Saal auferstehen lassen. Nur dann wird das Gen von dir gehen, wird sich vereinen mit den toten Seelen der Vhán, die dort brennen. Du wirst ihre Überreste einatmen, du wirst ihre Schreie hören, jede Nacht, zur jeder Stund, bis zu dem Tag, an dem du sie akzeptierst. Erlösung steht dir nicht zu."
Noir betrachtet ihn verächtlich, entzieht sich ihm, als sein Vater die Hand ausstreckt, sie auf halber Höhe sinken lässt. Das letzte, was Akir von seinem Bruder sieht, von seinem alles geliebten Bruder...
Ein Lächeln.
Ein Lächeln, geboren aus Hass, geboren aus Dunkelheit und dem Willen das zu vernichten, was ihn vernichtete. Mit dem Wissen, dass dieser Palast ihn nicht auf ewig halten würde.
Nicht halten könne!
Was tust du, wenn du durch dein Badezimmer in eine andere Welt gezogen wirst? Wenn sich vor dir ein Wald mit leuchtenden Pilzen und ein tiefschwarzer See auftut, dessen Oberfläche kein Lüftchen zu kräuseln vermag? Und was tust du, wenn deine Existenz für diese Welt mehr wiegt, als du dich selbst wertschätzt?
Zwei Schwestern treten über in eine andere Welt, um diese, mit ihrer fremdartigen Gefühlswelt und den dahinter versteckten Elementen, vor einer schwarzen Bedrohung zu retten.
Langsam aber sicher wird den Mädchen klar, dass Gefühle und psychische Krankheiten eine weitaus größere Bedrohung darstellen, als Werwölfe und Kreaturen aus Nacht und Schatten.
Der Tod kratzt an den Seelen der Menschen und schnell wird klar, dass sowas wie Magie nicht immer hilft, um das zu retten, was man liebt.
In Bearbeit
>>Ich weiß, dass ich sterbe, wenn ich den Deal nicht erfülle<<, fauchte ich.
Eine tief sitzende Wut stand in seinen Augen geschrieben, die meine eigene rief. Mein eigener schwelender Zorn in meinem Inneren horchte auf, als er leise sagte: >>Du weißt gar nichts.<<
*2. Teil*
Der Handel, den Nemesis mit Göttervater Xenos eingegangen ist, besagt, dass sie die versteckte Magie der Götter finden muss, sonst stirbt sie. Ihre Mission, getrieben von Rachedurst, bringt sie nach Leymalien zurück. Schnell stellt sie fest, dass das Beschaffen der Magie gar nicht so leicht ist, wie sie es sich vorgestellt hat.
Den Tod im Nacken, kämpft sie sich durch jedes Hindernis durch, nur um am Ende alles zu hinterfragen.
In Koranée geht der Krieg weiter. Das Land hat dem leymalischen König nichts entgegen zu setzen, die Soldaten sterben reihenweise an der Front und alles was Prinz Drystan tun kann, ist auf Nemesis zu setzen, die nicht mehr die selbe Person zu sein scheint, die den Palast verlassen hat.
TW ⚠️ : Enthält gewaltsame und blutige Szenen, sowie Kraftausdrücke, sexuelle Gewalt, Missbrauch
1. Teil: Nemesis - Blut und Schwerter (abgeschlossen)
2. Teil: Nemesis - Kronen und Götter (abgeschlossen)
3. Teil: Nemesis - Liebe und Welten (laufend)