Keine Sekunde ohne dich

Keine Sekunde ohne dich

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Aug 21, 2016
„Warum können sie nicht ohne sie Leben?", fragte er mich und öffnet die Fenster. Mein Kopf fühlte sich leer an ich konnte einfach nichts sagen. Er leckte sich über seine Lippen. „Wissen sie Herr Öcelan, ich bin ein Psychiater ich bin hier um zu helfen.", sagte er und guckte aus dem Fenster nun setzt er sich auf den Tisch und das ticken der Uhr machte mich nervös, es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Ich versuchte den Mund zu öffnen, als leise Wörter aus meinem Mund kamen guckt er zu mir und versuchte mir aufrecht zu zuhören. „Sie , sie , sie könnte mir auch helfen. Es gibt keine Sekunde ohne sie. Ich versprach ihr keine Sekunde ohne mich.", sagte ich und guckte auf den Boden. Mein Blick war nicht auf ihn gerichtet und meine Lippen fühlten sich trocken an. Er stand auf und lief durch den Raum. „Wissen sie Herr Öcelan, manchmal heilt Zeit alle wunden, sie müssen los lassen." „ Nein.", sagte ich kurz und knapp und lief zum Fenster. Er schaute mich geschockt an. „Ich habe mir versprochen nie ihre Hand los zu lassen.", sagte ich und legte meine hände ans Fenster. Ich war bereit zu ihr zu kommen. Oben bei ihr, bei Gott.
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"Na, hast du mich vermisst?", flüsterte er mir ins Ohr und ich zuckte leicht zusammen da seine Stimme tiefer und rauer war als erwartet. "Wieso sollte ich dich vermisst haben, ich kenne dich überhaupt nicht.", flüsterte ich leise ohne ihn anzusehen, da er immer noch neben meinem Ohr verweilte. "Überleg nochmal genau.", flüsterte er erneut aber verweilte dennoch an meinem Ohr. Ich spürte sein grinsen und wie er ausatmete. Ich wusste nicht was er meinte und überlegte nochmal genau woher ich ihn kennen sollte.In meinem Kopf drehten sich kurz die Rädchen. Ich hatte noch nie etwas mit einem Silas zu tun gehabt oder einen Silas gekannt... außer, natürlich. In meinem Hirn machte es klick und ich versteifte mich und atmete tief ein. Nur im Kindergarten kannte ich einen Silas, fast hätte ich meinen Hass auf ihn von damals vergessen. Er lachte rau an meinem Ohr und ich drehte mich langsam zu ihm. Wir waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt und als ich ihm in die Augen sah erkannte ich ihn wieder. Er hatte sich zwar ziemlich verändert aber ich erkannte ihn dennoch. "Natürlich hast du mich vermisst, wieso frage ich überhaupt, jeder vermisst meine Nähe." Ich schnaubte und schaute wieder weg. Ich würde niemals vergessen was er mir damals alles angetan hatte und auch niemals würde ich etwas anderes als Hass in seiner Nähe fühlen können. Er nahm eine meiner Haarsträhnen in seine Finger und spielte ein wenig damit. Don't like it, don't read it.

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