Mino The Dreamer

Mino The Dreamer

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WpMetadataNoticePublikasi terakhir Rab, Mei 25, 2016
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Fiksi
Paranormal
Es ist ein Tag wie immer, ich wache auf, mache mich fertig und gehe dann ins Bad um meine Zähne zu putzen. Als ich fertig bin, mit meiner gewöhnlichen Morgen Routine öffne ich meinen Kleiderschrank und schaue lange und genau durch die Klamotten, das meiste ist Schwarz, aber ich hatte mir fest vorgenommen, mich heute farbiger anzuziehen als sonst, denn heute ist ein ganz besonderer Tag, meine beste Freundin Cate hat Geburtstag. Ich greife nach einem der wenigen Weißen T-Shirts und einer schwarzen Hose, es ist zwar nicht viel bunter als sonst aber immerhin etwas, denke ich während ich mich im Spiegel betrachte. Ich laufe die Treppen hinunter zu unserem Esstisch, nehme mir eine der Schüsseln und schütte großzügig etwas von den Cornflakes hinein, dazu noch ein wenig Milch, bevor ich jedoch einen Bissen meines Festmahls nehmen kann, werde ich unterbrochen. »Wie sehen deine Haare denn aus?« Ertönte die Sanfte stimme meiner Mutter. Ich werfe ihr einen genervten Blick zu und sie mir meine Bürste. »Mama, wo hast du das Geschenk für Cate hin?« Frage ich mit einem genervten Unterton. »Unter deinem Bett Schätzchen!« Antwortete sie mit einem Kichern. Verwirrt sehe ich zu ihr rüber. »Warum tut man ein Geschenk unter ein Bett?« Lachend wendet sie sich von mir ab und geht aus dem Haus. Fragend sehe ich ihr hinterher und laufe die Treppen wieder nach oben, um das Geschenk zu hohlen. »Sie wird sich so freuen!« Sage ich, während ich unter das Bett schaue. »Na ja, jeder würde sich über eine Death Note und ein Death Note Poster freuen.« Lobe ich mich selber. Zum Wiederholten mal laufe ich die Treppen hinunter, was mir gar nicht aufgefallen war bei den ersten paar Malen, ist das mit jeder neuen Stufe ein Krächzen ertönt, welches von den alten Holztreppen kommt. Nachdem ich mir noch einmal meine Haare durch gekämmt habe verlasse auch ich das Haus und laufe die lange Straße entlang zu meiner Bushaltestelle.
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Ich musste im Wald verschwinden. Sofort lief ich auf den Rand der Lichtung zu. Ich musste so viel Abstand zwischen sie und mich bringen wie möglich. Wer weiß, was es ihr sonst antuen würde. Meine Füße flogen über den unebenen Waldboden. Oft drohte ich über eine Wurzel zu stolpern oder in einen tiefhängenden Ast zu laufen. Hoffentlich folgte sie mir nicht, um mich zur Rede zu stellen. Das Ziehen wurde stärker, schmerzvoller. Warum konnte ich nicht sportlicher sein? Meine Seite stach und ich konnte meinen Herzschlag in meinem Hals spürten. Ich atmete lautstark durch meinen Mund und ich spürte Schweiß auf meiner Stirn und unter meinen Achseln. Der Schmerz nahm zu. Ich verzog meine Gesichtszüge. Keuchend lief ich noch ein paar Schritte nach vorne. Wohin war ich gelaufen? Meine Knie gaben unter mir nach und ich fiel nach vorne. Kleine Steine bohrten sich in meine Knie und in meine Handflächen. Meine Haare klebten mir nass an meiner Stirn. Das Ziehen war nun unerträglich. Meine Muskeln spannten sich an und verkrampften sich. Schmerzerfüllt stöhnte ich auf und kniff meine Augen zusammen. Unbewusst hielt ich die Luft an. Es begann. Mein Atem wurde schneller und ging nun stoßweise. Meine Knochen knackten als ich anfing mich zu verändern. Mein Rücken wurde breiter und länger. Plötzlich knackte ein Ast hinter mir. Sofort fuhr ich zur Geräuschquelle herum. Meine Augen weiteten sich als ich Astrids Gesicht zwischen den Baumstämmen ausmachte. Nein, genau das wollte ich doch verhindern! Schmerz trübte meine Sicht. Noch nie hatte eine Verwandlung sich so sehr in die Länge gezogen aber bis jetzt hatte ich auch keinen Grund gehabt gegen sie anzukämpfen. Meine Haut wurde rau und schuppig. Oh nein, es war schon fast vorbei! „Lauf, bitte, ich will nicht, dass es dir weh tut!", keuchte ich flehend während ich ihr verzweifelt in die schockierten, weit aufgerissenen Augen schaute.

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