Alone Together

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Aug 15, 2016
Hey, ich bin Rose und was soll ich sagen, mein Leben ist, um es nett auszudrücken, scheiße. Es gibt da diesen Jungen. Ja, ich weiß, klingt nicht besonders. Aber ganz so einfach, wie du jetzt vielleicht glaubst, ist meine Geschichte dann doch wieder nicht. *** "Ich war für ihn da. Immer. Ich war für ihn da, als das mit seinen Eltern geschah. Ich war da, um ihn zu trösten. Ich war da, um mich neben ihn zu legen, wenn er nachts nicht schlafen konnte, weil die Albträume und die Angst einfach zu groß waren. Ich war auch da, wenn er alleine sein wollte. Ich war da, wenn er mich anschrie, dass ich gehen soll. Ich war da, um mit ihm alleine zu sein. Ich konnte ihn nicht alleine alleine sein lassen. Und deshalb war ich immer da, um mit ihm gemeinsam alleine zu sein."
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Textausschnitt: Er zieht mich noch näher an sich heran und nun lege ich meine Arme in seinen Nacken. Mit einer Hand fahre ich durch seine Haare und ziehe leicht daran, was ihn wohlig knurren lässt. Gut, dass nur meine Handflächen im Verband stecken. Ich grinse leicht in den Kuss hinein und spüre ihn auch leicht lächeln. Wir lösen uns wieder, bleiben uns allerdings so nah. Das war einfach unglaublich... „Redest du jetzt wieder mit mir?", beim Sprechen streifen seine angeschwollenen Lippen immer wieder über meine und bringen mich fast um den Verstand. Aber irgendwie verletzt mich dieser Satz auch. Hat er das jetzt nur gemacht, um mich zum Reden zu bringen? Ich spüre wie sich mein Hals zuschnürt und ich meine Tränen unterdrücken muss. Warum stört mich das so sehr? „Gehen wir jetzt ins Kino?" Ich nicke nur und will mir meine Unsicherheit nicht anmerken lassen. Ich krabble von ihm runter und stelle mich neben das Bett, wo ich meine Kleidung wieder zurrechtzupfe. Er tut es mir gleich und dann machen wir uns auf den Weg. Er will mir beim Schuhe anziehen helfen, aber ich blocke ab, ich kann das nicht, wenn er mir jetzt wieder so nah ist... „Ich geh noch schnell zu mir rüber und hole Geld.", eigentlich will ich loslaufen, aber er hält mich am Ellenbogen zurück und meint nur ganz locker: „Ich zahle. Komm." Wir gehen zu seinem Auto und ich weiß jetzt schon, dass ich mich nicht konzentrieren werden kann...

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