Never without you

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Never without you *DEUTSCH* "Wunden brauchen ihre Zeit zum Heilen", sage ich und wende mich zum Gehen. Ich merke, wie sich Tränen in meine Augen schleichen. Hektisch fange ich anzublinzeln. Logan ergreift mein Handgelenk und zieht mich zurück. "Es tut mir Leid... Und ich werde dir die Zeit geben, die du brauchst.... Doch bitte gib mir noch eine Chance... Wir haben uns beide verändert und ich glaube, nein ich weiß du fühlst noch genauso.", sagt er flehend. Ich schüttele den Kopf und beuge mich zu ihm. "Du hast Recht, die Zeiten haben sich geändert und wir auch... Aber meine Gefühle auch. Lass mich los.", flüstere ich.
(CC) Attribution-ShareAlike
#198
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Was tun, wenn man erst die Familie verliert und sich dann dein Freund auch noch verhält, wie nie? Was tun, wenn plötzlich neue Menschen in dein Leben treten. Und wie sollst du reagieren wenn diese neuen Menschen doch nicht so neu sind, und alte Gefühle auftauchen? Alte Erinnerungen, die du in einem Karton in deinem Kopf, ganz weit hinten verstaut hast, und welche fast in Vergessenheit geraten sind? Manuel stellt sich die selben Fragen. Sein verrücktes Leben, voller Kekse und Gebäcke, stellt ihn auf eine Probe. Und er muss sich entscheiden- Vergangenheit oder Gegenwart? Mit wem ist er glücklich, welche Menschen braucht er nicht in seinem Leben? Und was passiert, wenn er beide liebt? - Mein Atem verschnellerte sich, meine Gedanken spielten verrückt, ich verlor die Kontrolle über sie. Tatsächlich, hier hatte sich in den beiden Jahren nichts verändert. Bis auf eins. Das weiße, prachtvolle Klavier, mitten im dunklen Schwarz. Mehr als vorsichtig glitt mein Blick vom Klavier, zu dem Jungen welcher dort saß, und unser Lied spielte- doch wie? Wie kann es sein, das er sich immernoch an diese Melodie erinnert, ohne zu wissen das ich ich bin? Die Melodie durchströmte meine Welt, die Noten spiegelten sich vor meinem inneren Auge und ich kannte jede einzelne Taste auswenig. Als würde die Zeit in diesem Moment stehen bleiben, als wären nur wir beide hier. Ohne es zu merken, blendete ich alles aus. Blendete aus, was passiert war. Und vorallem warum es passiert war.. Eins wurde mir in diesem Moment klar, ich liebe ihn immernoch - und diese unterbewusste Erkenntniss sollte alles zerstören. Alles auf den Kopf stellen, und mir meinen Schlaf in den folgenden Nächten rauben. -

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