The next Chapter of Humanity

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WpMetadataReadComplete Tue, Jun 14, 2016
„Es gibt wichtigere Dinge im Leben. Es muss einfach klappen!", schreit er im letzten Satz schon panisch. Sie jagen ihm nun vom Arm, über die Schulter bis in die Brust und er ringt nach Luft, vor Zorn, von einem ungebändigten Willen getrieben und vor Schmerzen, höllischen Schmerzen. Schmerzen die er bereits schon einmal durch litt und dagegen er seine kleinen weißen, gehassten, Helferlein bekam, die er sich immer, trotz Ekel herunterwürgte, täglich, drei Mal täglich, nur heute nicht, vielleicht auch gestern nicht. Er wusste es nicht, nicht mal seit wie lange er hier im Labor ist. Er krümmt sich, schielt auf das Reagenzglas und versucht es weiter zu schwenken, röchelnd zieht ihn die Schwerkraft gen Boden, wie eine Schrottpresse, die langsam aber stetig einen Cadillac in Ihrem gierigen Schlund fressen wird. Etwas altes, ehrwürdiges, unendlich erhabenes, das nicht vergehen darf und doch von dem kalten Raum der Zeit gefressen wird, weil es einfach kein Bestand mehr haben darf und die Existenz-da-seins-Berechtigung abgelaufen ist. Copyright - Alle Rechte vorbehalten!
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Mina

[E] markiert Kapitel mit sexuellem Inhalt. Was macht man eigentlich, wenn man Anfang Dreißig ist, keinen Partner, keine Kinder, keinen Hund und keinen Garten hat, aber auch keinerlei Bedürfnis, das zu ändern? Was tut man, wenn Gleichaltrige von Familien, Häusern, Kindergartenplätzen und familienfreundlichen Hotels erzählen, sich besorgt erkundigen, ob man denn so wirklich glücklich sei und ohne die Antwort ernst zu nehmen, ungefragt Tipps zur Partnersuche oder zur Fortpflanzung geben? Eigentlich gar nicht so unerwartet: man macht weiter wie früher. Statt für ein Studium quält man sich irgendwann für die Arbeit aus dem Bett, dadurch kann man irgendwann aufwändigere Dinge kochen, als Nudeln, statt die Wochenenden auf Partys bei allen möglichen Freunden zu verbringen, verbringt man sie fast nur noch mit den ebenfalls nicht ‚sesshaft' gewordenen Freunden, statt billig-Techno in dem Club mit den günstigen Getränken schätzt man irgendwann vielleicht andere Musik ohne auf die Getränkepreise zu achten. Aber sonst ändert sich nicht viel. Dass man, obwohl die ‚ersten Male' im Leben mit den Jahren stetig abnehmen, immer noch neue Dinge erlebt und sogar sich selbst nochmal neu kennenlernt, bestätigt einen hin und wieder, dass man mit Ü30 noch lange nicht alt ist, auch wenn einem - gerade als Frau - Werbung für Faltencreme, die Erinnerung des Gynäkologen, dass Schwangerschaften bald ein erhöhtes Risiko für alles Mögliche bergen und die Erinnerungen, was Andere in dem Alter schon alles erreicht hatten, etwas Anderes suggerieren.

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