Verlangen

Verlangen

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Aug 7, 2016
Was passiert mit einem Menschen, der noch nie geliebt worden ist? Wie weit würde er gehen? Hätte er überhaupt Gefühle? Würde er überhaupt so etwas wie Liebe fühlen? Was ist mit Hass, Wut und Trauer? Textausschnitt: Wir saßen uns gegenüber auf meinem Bett, trugen beide nur noch Unterwäsche. Er verband mir die Augen, so wie er es fast immer tat. Um uns herum war alles dunkel, nur der Mond schien durchs Fenster herein. Ich legte mich hin und er beugte sich über mich. Er tastete nach meinem Gesicht, und fuhr meine Gesichtszüge nach. Er streifte über meine Lippen. Ich hörte ihn lächeln. Ich liebte sein Lächeln, obwohl ich es nicht lieben sollte, tat ich es trotzdem. Doch war das überhaupt Liebe, war es nicht viel mehr die Gewohnheit? Ich konnte nicht weiter darüber nachdenken, denn er öffnete meinen BH, schob langsam die Träger über meine Arme, während er mich leidenschaftlich küsste. Ich vergaß alles um mich herum und ließ es einfach zu, was anderes blieb mir eh nicht übrig...
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"Na, hast du mich vermisst?", flüsterte er mir ins Ohr und ich zuckte leicht zusammen da seine Stimme tiefer und rauer war als erwartet. "Wieso sollte ich dich vermisst haben, ich kenne dich überhaupt nicht.", flüsterte ich leise ohne ihn anzusehen, da er immer noch neben meinem Ohr verweilte. "Überleg nochmal genau.", flüsterte er erneut aber verweilte dennoch an meinem Ohr. Ich spürte sein grinsen und wie er ausatmete. Ich wusste nicht was er meinte und überlegte nochmal genau woher ich ihn kennen sollte.In meinem Kopf drehten sich kurz die Rädchen. Ich hatte noch nie etwas mit einem Silas zu tun gehabt oder einen Silas gekannt... außer, natürlich. In meinem Hirn machte es klick und ich versteifte mich und atmete tief ein. Nur im Kindergarten kannte ich einen Silas, fast hätte ich meinen Hass auf ihn von damals vergessen. Er lachte rau an meinem Ohr und ich drehte mich langsam zu ihm. Wir waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt und als ich ihm in die Augen sah erkannte ich ihn wieder. Er hatte sich zwar ziemlich verändert aber ich erkannte ihn dennoch. "Natürlich hast du mich vermisst, wieso frage ich überhaupt, jeder vermisst meine Nähe." Ich schnaubte und schaute wieder weg. Ich würde niemals vergessen was er mir damals alles angetan hatte und auch niemals würde ich etwas anderes als Hass in seiner Nähe fühlen können. Er nahm eine meiner Haarsträhnen in seine Finger und spielte ein wenig damit. Don't like it, don't read it.

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