Fénes Kristall

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Jul 16, 2016
Cover @ mandi_nelson Es gibt Ereignisse, die sich so tief in das Gedächtnis eines Volkes eingraben, dass die Kunde davon die Zeiten überdauert, egal wie lange der Ursprung zurückliegt. Den Ursprung selbst findet man nicht mehr in Form einer Chronik, aber wichtige Dinge spiegeln sich in Sagen und Mythen wieder wie ein Lichtschimmer, tausendfach gebrochen, tausendfach neu erzählt. Und so findet man bei allen Völkern Koruns Legenden über eine große Flut, über das Feuerspeien der Erde und das Herabfallen von Sternen, über Anfang und Sinn der Welt und wie Alles dereinst Enden wird, über die Hoffnung auf die Liebe als Siegerin über den Tod - und über einen großen Krieg der schlussendlich gewonnen doch auch wie viel in ihm verloren wurde; im Kampf gegen den dunklen Aspekt der Schöpfung selbst. Fénes Kristall ist eine dieser Geschichten. Warum sie gerade hier erzählt wird? Nun es gab da einmal dieses Mädchen welches mehr mit den alten Legenden verband als irgendjemand ahnte, und ihre Begleiterin aus dem Volk der Eldor... „Und, ist er vom Pferd gefallen oder darf er's noch mal versuchen?" „Nochmal - und er hat mich ANGELÄCHELT" „Unfassbar. Wisst ihr bei meinem Volk dauert ein Duell in jedem Fall nur EINE Runde, diese Turniere hier dagegen sind - sagt mal, würde es euch etwas ausmachen aufzuhören so zu Grinsen als hättet ihr sie nicht mehr alle? Ich kann ja schon die Hormone riechen und das blaue Leuchten sehen" „Hormo ... äh? Blaues Leuchten?" „Na Fénes Lächeln - das Lied vom Blauen Kristall? ... Nein? Seltsam, ich dachte das Sprichwort und die Geschichte seinen hierzulande so bekannt" „Nö. Erzählt" „Oh BITTE nicht, die ist fürchterlich schmalzig" „Tja, es scheint mir als wäre ich gerade in Stimmung" „Na schön, aber es ist nicht mehr gerade das was die Spielleute heute aufführen um eine Gesellschaft zu unterhalten und überhaupt sehr alt" „Ah, und wie alt?" "Nun...
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Übernatürliche Wesen lebten seit Jahrtausenden versteckt vor den Menschen. Diese hatten sich nicht wirklich für die Menschen interessiert, schließlich bekriegten sie sich alle gegenseitig. Doch fanden sie schließlich doch eine halbwegs friedliche Lösung und erkannten, dass ihnen gemeinsam unglaubliche Macht zur Verfügung stand. An dieser Stelle hätte die Geschichte zu Ende sein können, doch ein Mann, der einem der übernatürlichen Völker angehörte, verliebt sich in eine Menschenfrau und entführte sie, wie es in der Kultur seines Volkes üblich war. Nur war diese Menschenfrau nicht irgendwer gewesen, sondern die Tochter des damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Dieser hatte natürlich alles getan um seine Tochter wiederzufinden und so ist die Existenz der übernatürlichen Wesen ans Licht gekommen. Dann gab es auf beiden Seiten zwei Bewegungen. Die Friedfertigen, die ein harmonisches Miteinander wollten und die Machtsüchtigen, die die absolute Herrschaft ihrer Art wollten. Man muss wohl keinem, der sich auch nur ansatzweise mit der menschlichen Geschichte auskennt, erklären was passierte. Krieg. Da jedoch die Übernatürlichen Wesen überall auf der Welt lebten und die Länder nicht auch noch Krieg untereinander führen wollten zündete niemand eine Atomwaffe. Dies hieß aber nicht, dass der Krieg dadurch weniger grausam wurde. Vergewaltigung, Mord und Folter gehörten schnell zum Alltag. Die Welt wurde zu einem gigantischen Schlachtfeld und es gab unglaublich viele Opfer. Aber gab es für die Menschen einen Helden und das war Michael Baiden. Der große Anführer und General. Er kämpfte furchtlos an vorderster Front. Dieser Mann schaffte das schier unmögliche. Er schaffte es Friedensverhandlungen zu führen und er war bereit alles, auch seine Familie, für den Frieden zu opfern. Und ich, Flora Baiden, seine Halbschwester und bin irgendwie ein Teil des Friedensvertrags geworden. *Triggerwarnung: Missbrauch*

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