Kalt wie Eis

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Dec 24, 2016
Hallo. Mein Name ist Raphaela. Und ich bin seit über 600 Jahren tot. Sie kamen in der Nacht. Regen prasselte gegen die Fensterscheiben. Ich sollte eigentlich in meinem Bett ruhen, stattdessen aber starrte ich in die regennasse Dunkelheit hinaus. Dicke Tropfen klatschten gegen die Fensterscheiben. Ein Blitz zuckte über den Himmel. Und da sah ich sie. Zehn stolze Reiter. Ihre Rüstungen glänzten silbern im Mondlicht, die Spitzen ihrer Lanzen schienen wie Fackeln aus Eis. Und ihren Rössern, schwarz wie die Nacht, stieg Dampf aus den Nüstern. Sie kamen, um mich zu holen. Das wusste ich. Das letzte was ich sah, waren die Flammen. Hoch oben stand ich, über der Menschenmenge. Das tosende Feuer zerrte an meinen Haaren, an meiner Kleidung, die Hitze versenkte meine Haut. Rot, orange und golden leuchtete ich. Die Flammen schlugen hoch empor, streckten sich zum Himmel, hoch zum Allmächtigen, den sie niemals erreichen würden, verschlangen mich, umhüllten mich, lösten meine Seele aus meinem zerbrechlichen Körper. Und mit dem Brüllen des Feuers in den Ohren, dem heißem Wind in meinen flammenschlagenden Haaren, stürzte ich in bodenlose Finsternis. Dabei war ich doch unschuldig. Wie so viele Anderen auch. --------------- (Das Coverbild ist von: http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2013/08/haunter.jpg)
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Nach einem Autounfall lernt Miriam zwei Dinge: Viele Menschen merken erst was sie getan haben und was sie hätten tun sollen, wenn es längst zu spät ist, und der Tod ist nicht das Ende. ^•*•^•*•^•*•^•*•^•*•^ Er war einer der Gründe warum ich so einen Hass auf mein Leben hatte und gleichzeitig einer der Gründe warum ich nicht einfach abhauen konnte. Also riss ich mich los und rannte weiter. Ich merkte wie er mir hinterher stolperte und einige Meter weiter hörte ich ihn laut schreien. Es war kein Schrei, der mir sagen sollte, ich solle warten oder stehen bleiben, dieser hätte sich anders angehört. Es war eher ein Zeichen, dass ich aufpassen sollte. Dies merkte ich nur leider zu spät. Zwei Scheinwerfer kamen aus der Dunkelheit. Reifenquietschen, Schreie, Schmerz. Ich fühlte, wie ich zur Seite geschleudert wurde. Als würde ich immer wieder in Ohnmacht fallen, bekam ich nur einzelne Momente mit. Wie Ryan auf mich zukam, meinen Kopf hob. Der Autofahrer, der ausstieg, nach mir sah und sofort einen Notarzt rief. Ich hörte nicht was genau die beiden sagten, merkte nur wie traurig und hilflos Ryan aussah, wie verzweifelt. Mehr bekam ich nicht mit, denn um mich wurde es dunkel. ^•*•^•*•^•*•^•*•^•*•^

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