My Innocent Desire

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Sep 5, 2016
Wer ich bin? Ich bin Avery. Mein Nachname? Völlig unbedeutend. Wieso ausgerechnet Du über mein Leben erfahren solltest? Ich möchte nicht viel verraten und kann es auch nicht mit wenigen Worten schildern , aber lass dich auf meine Story ein, denn es wird Deine Augen genauso öffnen wie meine. Ein kleiner Tipp vorweg...bedenke immer, dass nichts im Leben so ist wie es im ersten Augenblick erscheint. Wer weiß vielleicht teilen wir dasselbe Schicksal. Tauche ein in meine Welt und erfahre es mit eigenen Augen...aber mach dich auf was gefasst. Du fragst warum? Meine Story ist nichts für schwache Nerven. Ich habe das Weinen gelernt, habe gelernt mein Lächeln zu lieben...lieben...hmm...die Liebe . Habe ich gelernt einen Menschen wirklich zu lieben? Deine Avery
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Eines Tages begegnet Evelyn Liam Anderson, der sie fast überfährt. Von da an nimmt ihr Leben eine dramatische Wendung. Zwei Welten, die unentschuldigt aufeinander einprassen. Was Evelyn da noch nicht wissen kann: Liam ist keineswegs so nett, wie er aussieht. Und diese Liebe ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. ______________ Ich wusste, dass es egoistisch von mir war, mich mit Evelyn zu treffen. Sie zu umwerben und Zeit mit ihr zu verbringen. Wissend, dass ich wieder einmal verschwinden würde. Wissend, dass ich sie am Ende nur verletzen würde. Dass ich sie in Gefahr bringen könnte. Vermutlich bereits hatte. Der Knoten in meinem Hals war nun kaum noch zum Aushalten und ich sah sie wehmütig an. "Glaub mir, du willst diese Person nicht kennenlernen", erwiderte ich harsch und rau und doch ein wenig traurig. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. "Du würdest weglaufen. Mich nie mehr wieder sehen wollen", ich wandte meinen Blick von ihr ab und wich einen Schritt zurück, ehe ich sie wieder sorgfältig ins Visier nahm. "Ich bin kein guter Mensch, Evelyn. Und ich werde wohl auch nie einer sein. Dieser Zug ist schon lange abgefahren", flüsterte ich und zog mir meine Kapuze über, ehe ich auf den Ast neben dem Balkongeländer stieg und nach unten kletterte. Ich musste hier weg. Das hier ging mir schon viel näher, als ich es geplant hatte.

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