Prefer The Loneliness

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Nov 12, 2016
»Du bist ja ganz kalt!« Seine Hand strich mir über die Wange. Er legte eine Decke um mich. Offensichtlich hatte er damit gerechnet, dass ich eine brauchte. Doch eigentlich war dem nicht so. Die Einsamkeit hatte mich warmgehalten. Doch sobald Jensen sich im Wald bemerkbar gemacht hatte, war sie verschwunden und ich begann zu frieren. »Sag doch was! Es tut mir wirklich leid, was dein Bruder und ich dir angetan haben. Ehrlich!« Jetzt nahm er mich in den Arm, vermutlich, um sich selbst zu wärmen. Ich überlegte kurz, was ich ihm antworten konnte. Mir fiel allerdings nichts Brauchbares ein. Jensen senkte seinen Kopf ein wenig und sah mir direkt in die Augen. Es hatte ihm wirklich leidgetan. Ich gab ihm das, was ich ihm schon die ganze Zeit hätte geben sollen. Ich küsste ihn und schenkte ihm meine Liebe. Es fühlte sich gut an. Doch etwas in mir war nun fortgegangen. Ich wollte nicht, dass sie fort war. Sie hatte mir versprochen, mich niemals zu verlassen.
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Mich nannte man Alexsis Jenna Johnson, und ich lebte mit meiner Mutter und ihrem Ehemann Nummer 3 in einem friedlichen Vorort in Nevada, Las Vegas. Nichts war mir von Bedeuten, ein Blick in den Spiegel riskierte ich nie, aber tun wir das nicht alle ? Wir haben Angst uns selber in die Augen zu schauen, weil wir die Wahrheit die in uns steckt nicht verkraften. Blind vor liebe zog meine Mutter zu ihm nach California, San Diego und somit auch ich. Was das für mich hieß ? Das übliche. Nur wenige Monate vor meinem Abschluss war mein einziges Ziel einfach nur an dieser fremden Schule zu überleben. Doch ich wurde weg gezerrt und ich plötzlich schien wie als hätte sich mein Ziel geändert, alles wurde Dunkler, ich wusste wer ich bin und ich wusste zu wem ich gehörte, alles geschenkt von der Dunklen Seite zu der ich schließendlich gehörte, sie verführte mich. Seine Blauen Augen bedeuteten Schmerz, süßen Schmerz und kalte Liebe, die Begierde der Angst. Alles schien so einfach auf dieser Seite des Lebens, schien.. Ich blutete, weinte, kotze den letzten hellen funken aus mir heraus, doch Er, die Dunkle Seite in die ich mich unsterblich verliebt hatte ließ mich nicht los, Er wird mich niemals los lassen, ich gehöre zu ihm wie er zu mir gehört. Er war so perfekt das es nicht real schien, aber vielleicht war er real und ich war es nicht.

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