"Auf unserer Welt ist es Tradition, dass jede zehntausend Jahre ein Mädchen oder ein Junge von einem anderen Planeten auserwählt wird, um bei uns zu leben. Und das bist nun halt eben du", erinnerte ich mich an die Worte von Mona, der Mondhündin. Hätte ich gewusst, was noch alles hinter dieser Tradition steckte, wäre ich niemals im Leben mit Mona mitgegangen. Doch jetzt saß ich hier. Eingesperrt in einem Zimmer und von Waisenkindern entführt. Warum musste dieser beschissene Prinz namens Sam auch mit mir streiten? Dann wäre ich nie im Leben alleine in die Stadt gegangen!
Verzweifelt pustete ich mir eine nervige Strähne aus dem Gesicht und versuchte meine Handgelenke zu reiben, die hinter meinem Rücken gefesselt waren und wegen dem Seil weh taten.
Und mein Koria konnte ich auch nicht rufen. Xava hatte mir ein Mittel gegeben, das meine Verbindung mit ihr trennte.
Ich stöhnte frustriert auf, legte meinen Kopf in den Nacken und schloss die Augen.
Warum musste das auch immer mir passieren? Vor ein paar Wochen war ich doch noch ein ganz normales Mädchen gewesen, dass neu auf eine Schule ging und versuchte ihre Noten zu halten. Und jetzt? Jetzt war ich urplötzlich die Enkelin von einer Göttin, halb Mensch, halb Elfe und die, die den Prinzen liebte. Warum war mein Leben nur so scheiße?
#57 in Fantasy - 22.06.2017
Korrekturlesen von der lieben @TheRealLoca
Ein riesiges Dankeschön an dich ^-^
Die Charaktere und Handlungen entsprechen meinen Vorstellungen und Ideen.
Das Werk, einschließlich aller Inhalte, ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte sind vorbehalten.
Nachdruck oder Reproduktion (auch auszugsweise) in irgendeiner Form (Fotokopie, Druck, etc.), sowie die Einspeicherung, Verarbeitung, Vervielfältigung, mithilfe elektronischer Geräte/ Systeme jeglicher Art, genauso wie auf Papier, gesamt oder nur auszugsweise, ist somit ohne ausdrückliche, schriftliche Erlaubnis der Autorin, mir (@Caitlen300), untersagt.
Dies gilt ebenso bei einer Übersetzu
𝕎𝕒𝕣𝕟𝕦𝕟𝕘: 𝐁𝐞𝐢 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐭𝐡𝐞𝐦𝐚𝐭𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐞 𝐃𝐞𝐩𝐫𝐞𝐬𝐬𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐦𝐨𝐫𝐝.
Aylin lebt im Waisenhaus. Sie hat niemanden. Doch eines Tages erhält sie einen Brief. Erlebe mit, wie dieser Brief ihr ganzes Leben schlagartig verändert. Ist sie bereit dafür? Und noch viel wichtiger: Will sie das überhaupt?
Es gibt Menschen, die verabscheuen einander. Dann gibt es noch welche, die immer sympathisch erscheinen, es aber keinesfalls sind und dann gibt es noch mich... Ich weiß nicht, wo man mich unserer Gesellschaft zuordnen kann. Das Einzige, was ich weiß, ist, dass ich keinesfalls sympathisch erscheine. Und ich errege auch keine Aufmerksamkeit. Deswegen versteh ich auch nicht, wieso ich plötzlich wahrgenommen werde, obwohl ich die ganzen anderen Jahre doch auch nicht wahrgenommen wurde.
𝖳𝖾𝗑𝗍𝖺𝗎𝗌𝗌𝖼𝗁𝗇𝗂𝗍𝗍:
Es war menschenleer.
Niemand würde mich sehen, wenn ich springen würde. Niemand.
Ich zweifelte kurz. Dann spürte ich, wie die Entschlossenheit und der Wunsch des Todes, des Glücks, Oberhand gewannen.
Endlich zweifelte ich nicht mehr, nein.
Ich fragte mich nur, was danach kommen würde.
Was passierte nach dem Tod? Mit mir? Mit den Menschen hier?
Ich würde es gleich herausfinden.
Jetzt.
Ich sprang vom Geländer.
Fühlte, wie der Wind meine Haare verknotete. Spürte, wie sich meine Kleidung enger anfühlte.
Es fühlte sich an, als würde ich fliegen.
Ich genoss es.
Genoss diesen Moment der Freiheit.
Diesen Moment des Muts.
Genoss diesen Flug.
Angefangen: 10.06.2020
Beendet: 17.04.2021
*Diese Geschichte wurde geschrieben als ich noch jünger war, was man trotz mancher überarbeiteter Kapitel erkennen kann :)