"Sie hatte gesagt du würdest zweifeln aber ich wollte es nicht glauben." "Wer?" "Deine Mutter." Meine Mutter? Also lebte sie doch noch? Vielleicht war dies der Grund warum auf dem Foto etwas von "Ich kann das nicht" stand. Ich eilte zu dem Karton mit meinen Fotos und öffnete ihn, wohl eher riss ich ihn auf. Mir fiel das Foto sofort in die Hände und ich las den Text erneut durch. "Wo ist sie?" bedrohlich ging ich ein paar Schritte auf ihn zu. "Ich will endlich Antworten Jasper!" Die Aggressivität war deutlich aus meiner Stimme heraus zu hören. Er stellte sich vor mich und betrachtete das Foto. Wütend schlug ich seine Hand weg als er es berühren wollte. Ich stürmte aus der Tür und rannte los, den Gang entlang, aus dem Haus raus, ich rannte als würde es um mein Leben gehen. Nach gefühlten zehn Minuten fand mich irgendwo mitten im Park wieder. "Sally?" Ich wirbelte herum und erstarrte. Es war der Typ von damals, aus der Cafeteria. "Woher kennst du meinen Namen!?" Ich kochte vor Wut! "Das ist schwer zu erklären." "Boah das hab ich heute schon zu oft gehört! Ich will endlich antworten!" Er bewegte sich langsam auf mich zu. Lautlos. Fast so, als würde er über den Kiesweg schweben. "Frag Jeremias", säuselte er in mein Ohr. Ich schluckte um gegen die Trockenheit in meiner Kehle, welche durch seine tiefe und raue Stimme hervorgerufen wurde, anzukämpfen. "Wer ist Jeremias?" Es war kaum mehr als ein Flüstern, was ich da von mir gab. "Jasper."
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Ich befand mich auf einem Friedhof und lief hin und her. Suchend blickte ich mich um. 'Was suchte ich hier ?' Plötzlich hörte ich Flügelschläge und Geflüster. Von da an wusste ich, das mich ein Dämon verfolgte. Schnell rannte ich durch den Friedhof und blickte nach hinten. Und genau in diesen Moment fiel ich in ein Grab der bodenlos war. Kreischend verlor ich jegliche Zeit -und Raum Gefühl. Meine Haaren flogen wild umher und ich drehte mich orientierungslos durch die Luft. Ich schloss meine Augen und wartete auf den harten Aufprall. Stattdessen wurde ich an der Taille festgehalten und ich riss meine Augen weit auf.
,, Alice schatz",flüsterte er und strich einer meine losen Haarsträhnen aus meinem Gesicht. Mein Herz raste und ich versuchte mich von ihm los zu zerren.
,, Lass los !",rief ich verzweifelt.
,, Pscht, Alice. Ich bin es. Dein Vater",flüsterte er bedrückt und ich erstarrte.
Es folgen 3 weitere Bücher. Kopieren verboten !!! Don't like it, don't read it.
#124 Leidenschaft