Beautiful Pain

Beautiful Pain

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Nov 6, 2016
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Fiction
Romance
Du weißt nicht wer ich bin. Du kennst mich nicht. Meine Stimme, mein Aussehen und mein Charakter ist dir Fremd. Und doch sehe ich euch. Nur sehen wir aneinander vorbei. Ich bin wie der Schatten und lebe im Hintergrund. Ich beobachte vieles und lerne viel. Ich sehe die Welt mit anderen Augen an als ihr. Ich sehe die Veränderung in dieser Welt. Meist sitze ich allein auf der Bank im Park. Jeden Tag um dieselbe Uhrzeit. Und dann kamst du. Du siehst mich nicht wie die anderen Menschen um uns herum. Du siehst nicht den armen Jungen ohne Eltern, festgekettet auf einem Rollstuhl, sondern den wahren Nathan West in mir. Du bist mein schöner Schmerz.
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#963
comedy
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Illustration

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Meine Gedanken schienen immer noch auf Abwegen zu sein, denn nur so konnte ich mir meine nächsten Worte erklären. «Ich möchte dich gerne küssen.» Sein Kopf ruckte hoch und seine attraktiven Gesichtszüge verschwommen ein wenig, was wirklich eine Schande war. Ich blinzelte angestrengt, um seine Augen richtig sehen zu können. Einem Augenblick starrten wir einander schweigend an. Sein Blick wanderte schließlich zu meinen Lippen, die sich automatisch ein wenig öffneten. Ich nahm einen tiefen Atemzug und meine Brust hob und senkte sich sichtbar. Seine Augen wanderten weiter, angeregt durch die Bewegung. Ein Prickeln durchfuhr mich und sammelte sich direkt in meinem Unterleib. Ich wüsste, unter normalen Umständen, hätte ich den Blick abgewandt und wäre schrecklich errötet. Doch so genoss ich einfach seine Musterung, die mir durch und durch ging. Nathan wandte sich ab, als hätte er sich an mir verbannt. Er blickte aus der Windschutzscheibe, doch ich starrte unverwandt sein Profil an, wie um es mir genau einzuprägen. Die dichten, dunklen Augenbrauen. Der kleine Hubbel auf der sonst geraden Nase. Die Unterlippe, die ein kleines bisschen voller war als die Oberlippe. Dort blieb ich hängen. «Ich würde dich auch gerne küssen», gestand er. «Warum sitzen wir dann noch hier herum?», fragte ich, ein wenig atemlos und immer noch unfähig, mich zu rühren. Er lachte leise, was eine seltsam euphorisierende Wirkung auf mich hatte. Ich war mir sicher, das war das attraktivste, was Nathan je getan hatte. «Nicht so.» Erster Anfang: 2015

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