Gedichte - Frühlingsglaube

Gedichte - Frühlingsglaube

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Sep 13, 2016
Für's Gemüt sind uns geblieben die Gedichte die ich fand, vom Papa schon lang geschrieben fast vergessen in dem Schrank. Nun, da er von uns geschieden soll sein Werk nicht mich nur freu'n, auch Euch sei es fortan beschieden die Gedanken zu zerstreu'n. Doch allein der Seelenwein kann für uns nicht Nahrung sein. Darum finde ich behände also mal ein schnelles Ende. Schaut doch einfach selber rein, es wird mir eine Freude sein.
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Empfehlung vom Autor: Lesen Sie dieses Buch gemütlich vorm Kamin mit drei Flaschen Rotwein und einer großen Packung Schlaftabletten. Passt auch zu: Bücherverbrennung, Depressionen, Blackout Kurzbeschreibung: Nur paar Sinnesgedanken, ungenutzte Lyrik und Anti-Thesen ... naja, vielleicht auch die ein oder andere Lüge, völlig wirre Traumvorstellungen und reine Utopie... so ist ein, noch unbekanntes Ende dessen, der Grund für Zukunftsängste und Trübsinn im Inhalt. Wieso mehr brauchen, als einem gut tut? Warum auf Wolken schweben, um auf andere herabzusehen? Wie kann ich stillstehen? Wo es mich doch immer mehr und mehr aus der Bahn wirft... Ich steh neben mir und frag mich: "wie tief kann man noch sinken?" Also wollte ich weg, irgendwie untertauchen und verschwinden. Also begann ich mich nur noch über Wasser zu halten, um euch dann mit runterzuziehen. ___ 27. 12. 2020___ Tag 1. ein endloser Fall "Viel zu ernst genommen all diese Visionen, auch die Selbsttäuschungen, sie waren stets gutdurchdacht! Ein paar wertlose Aphorismen und falsche Illusionen, von Schwarzsehern und Seelenverkäufern, weiter zu bunten Pillen und vielversprechenden Trugbildern. Wer schlau ist wird reich sein, das heißt, von den Schulden der Anderen profitieren. Heute musst du Lügen können. Wenn du das nicht kannst musst du dich für die Armut entscheiden, doch sich Allem zu entziehen davon lässt sich schlecht leben. Erfolg erkennt man durch die Anzahl an Feinden, so war ich deshalb stets bemüht an einer negativen Entwicklung der Welt beizutragen." Ich wollte entkommen doch nun hat man mich auf Sonderurlaub geschickt, nach unten degradiert und zum Menschsein verdammt.

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