Zwischen den Welten

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Sep 14, 2016
Ich starrte fassungslos auf die Tür. Wann kommt Mama wieder? Ich hatte angst das sie nie wieder zurück kommt so wie das Papa immer sagte. Er kam in den Flur und ich zuckte automatisch zusammen also würde er mich schlagen. „Was willst du hier?" sagte er erzürnt „I- Ich warte auf Mama" stotterte ich ängstlich. Er griff mir in die Harre und zog mich so hoch das meine Füße den Boden unter sich verlosen. Ich schrie vor schmerzen Laut auf und griff blitzartig seine Hände Ich kniff meine Augen zu um Tränen zurück zu halten. Doch es gelang mir nicht. „Sie wird nie wieder zurück kommen. Das ist alles eure Schuld! Ach wäret ihr doch nie geboren worden! Dann wäre sie noch hier. Ich hasse euch! Und sie sie euch auch. Ich will euch nie wieder sehen! Das einzige wofür ihr gut seid ist das ihr das Haus sauber haltet." Sein Atem stank nach Alkohol und Zigaretten. Er schlug mit seiner Faust in meinen Magen und ließ mich dann unsanft auf den Boden fallen. Ich keuchte und hustete laut auf. Die schmerzen waren unbeschreiblich. Dann hebte er mich wieder hoch und schrie mich an. „Ich hasse dich!" Er warf mich mit einem Lauten knall gegen die Wand. Darauf hin stürmte Lucy in das Zimmer. Doch mehr bekam ich nicht mit. Denn mir wurde schwarz vor Augen. Hoffentlich haben wir das bald hinter uns...
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Mit vier Jahren ließ mich meine Mutter einfach zurück. Ich weiß noch, wie ich an der Tür stand und sie nie wieder gesehen habe. Seitdem war es nur noch mein Vater und ich - und meine kleine Schwester. Mein Vater hat mir beigebracht, was Angst ist. Er schlug mich, wenn er betrunken war, und oft auch, wenn er einfach nur einen Grund suchte. Ich wusste nie, wann er wieder ausrasten würde. Und meine Schwester -sie war noch zu klein, um sich zu wehren, also musste ich alles ertragen, um sie zu schützen Ich hatte nie Zeit, ein Kind zu sein. Die Schule war das kleinste Übel. Nach der Schule ging ich arbeiten - im Blumenladen am Tag und im Strip Club nachts. Beide Jobs saugten mich aus, aber ich konnte nicht aufhören. Wir mussten essen, wir mussten überleben. Freunde? Hatte ich nie. Und Liebe? Die gab es nur in Träumen, die ich nicht hatte. Ich wollte nie in einer Welt leben, die nur aus Schlägen und der Dunkelheit eines Clubs bestand. Aber es gab keine Wahl. Es gab nie eine Wahl. Ich kämpfte für meine Schwester, weil sie das einzige war, was noch zählte. Alles andere war egal. Bis er kam... Bilder sind von Pinterest:)

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