Cure ↬ l.h. *pausiert*

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WpMetadataNoticeÚltima publicación jue, nov 10, 2016
„Brooklyn?" Fragte er mit verschlafener Stimme ins Handy, als er es an sein Ohr hielt und auf eine Antwort ihrerseits wartete. Es war nicht das erste mal, dass Luke unsanft durch das schrille klingeln seines Handys aufgeweckt wurde und das mitten in der Nacht. Er war, was diese Sache anging, immer für sie da. Dass sie weinte war beinahe schon sicher, denn sonst würde sie ihn nicht wecken. Dafür war sie ein zu gutmütiger Mensch, denn ihr Gewissen würde das auf keinen Fall zulassen, ohne, dass es wirklich dringend war. Sie hatte vielleicht tagsüber eine große Klappe und besaß teilweise viel schwarzen Humor, aber ihr Herz bestand aus purem Gold und dieser bestimmte Junge war schon immer ihr schwacher Punkt gewesen. Luke war schon sehr erleichtert, dass sie mit ihm darüber sprach, denn zu Anfang sah das ganz anders aus. Sie fraß den Frust in sich hinein, rief, als sie Probleme hatte nicht bei ihm an. Es hatte eine lange Zeit und viel zureden seinerseits in anspruch genommen, bis sie es mit ihrer Gutmütigkeit vereinbaren konnte, ihn aus dem Schlaf zu klingeln. „Er... Er h-hat es schon wieder getan." Ihre Stimme war erstickt und brach auf Grund des tiefen Schluchzens, welches darauf folgte. Sie hatte bestimmt versucht sich mit Tee und Musik alleine zu beruhigen, aber hätte dies funktioniert, dann würde er sie jetzt nicht weinen hören und mittlerweile kerzengerade und hellwach in seinem Bett sitzen. Wie sagt man noch so schön? Die Liebe macht blind. Darauf schiebt auch Luke das Verhalten seiner besten Freundin und obwohl er nicht versteht, wie sie 'ihn' trotz allem noch so lieben kann, hilft er ihr jedes Mal aufs neue. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass Brooklyn glücklich wird und er weiß, dass sie das in 'seiner' Nähe ist. Aber irgendwann wird auch dem 'ach so perfekten Besten Freund' alles zu viel. Luke möchte nicht mehr dabei zusehen, wie sie erneut von ihm verletzt wird, vor Liebe völlig vergisst der Wahrheit ins Auge zu sehen
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