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WpMetadataNoticeLast published Wed, Feb 15, 2017
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Fiction
Mystery
Ich schlug das Buch auf und eine dicke Staubwolke flog mir entgegen. Fotos sprangen mir ins Auge. Auf den Meisten waren Kinder und Jugendliche drauf zusehen. Alle sahen mich mit einem traurigen und flehenden Gesichtsausdruck an. Darunter waren oft kurze Beschreibungen. Ein Mädchen namens Maren war am 19.02.1975 in die Klinik eingeliefert worden und am 23.11. 1979 gestorben. Ich runzelte die Stirn. War sie nicht entlassen worden? Ich vergleichte die anderen Leute mit Beschreibung. Es stand das Einlieferungsdatum da und oft auch ein Todesdatum, wie bei Maren. Waren so viele Menschen hier umgekommen? Mein Herzschlag beschleunigte sich und ich blätterte weiter. Der Lichtkegel meiner Taschenlampe wanderte auf und ab über alle Patientenfotos. Ein Foto betrachtete ich länger. Eine Frau, ich schätzte Anfang dreißig. Einlieferung am 05.08. 1979. Aber kein Todes- oder Entlassungsdatum. Ich kniff die Augen zusammen. Die Augen kamen mir bekannt vor, die hohen Wangenknochen. Das ganze Gesicht war mir in irgendeiner Weise bekannt. Braune Schulterlange Haare. Ich konzentrierte mich so sehr und auf einmal kam mir die Person in den Sinn...meine Schwester. Michelle. ,,W...was?, stotterte ich. Einen Augenblick verlor ich den Verstand, bis mir Fotos von Michelle und mir in den Sinn kamen. Das Mädchen auf dem Bild, es war meine Mutter. Dank ihrem Vater wird Jana, aufgrund ihrer Anziehung zum Vollmond aus ihrem alltäglichen Umfeld gerissen und in eine Psychiatrie gesteckt. Aber davon, dass diese Jana weiterhilft, ist in dem Fall nicht unbedingt die Rede. Außerdem erfährt sie Einiges aus ihrer Vergangenheit..
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#32
vollmond
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"Tag und Nacht. Licht und Schatten Leben und Tod. Zwei Menschen, die verschiedener nicht sein könnten." Ein Sprung aus der richtigen Höhe, ein Schnitt an die richtige Stelle ... Alles konnte so schnell und so einfach vorbei sein. Ich hatte schon oft über das Sterben nachgedacht, aber nicht intensiv genug, um es selbst auszuprobieren. Ich hatte keine Angst vor dem Tod. Dennoch hielt ich mich irgendwie über Wasser, während alles um mich herum in den tosenden Fluten meines Verstands versank. Nicht mal eine Erinnerung wäre noch von mir übrig. Niemand würde sich an mich erinnern, so wichtig war ich niemandem. Ich hatte so viel in meinem Leben durchmachen müssen, mehr als eine Zwölfjährige erleiden sollte. Den Verlust aller, die ich kannte. Als Problemkind mit psychischer Störung abgeschoben werden, ohne dass irgendjemand nachschaut, was dahintersteckt. Sie sagen immer, sie versuchen mir zu helfen. Aber es wurde immer schlimmer. Alles würde immer schlimmer werden. Mia glaubt, sie wäre eine normale zwölfjährige Bewohnerin der Jugendpsychiatrie in der Nähe von Manhattan, so normal diese Umstände sie eben machen konnten. Als dann aber herauskommt, dass sie tatsächlich nicht normal war, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf... Ich hab das hier zwar als beendet eingespeichert, aber die version, in der es neu, und vor allem verbessert, weitergeht, findet ihr auf meinem Profil ;)

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