Der Stalker verwirrt mein Leben

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Oct 29, 2018
Ich schlinge meine Arme um meinen zierlichen Körper. Mir ist kalt. Meine Augen schwirren umher, wo bin ich? Ein dunkler Raum umhüllt meinen Leib. Ich zitterte wie Espenlaub. Noch vor wenigen Stunden lag ich in meinem kuscheligen Bett, angeschmiegt an meinen Mann. Glücklich, zufrieden und geteilt in ein Gefühlschaos. Jetzt saß ich in einem Bett eines dunklen Zimmers. Keine Ahnung wo, bei wem und warum. Ich hatte mir nie was zu Schulden kommen lassen, hatte niemanden betrogen oder bedroht und trotzdem wurde ich entführt. "Du wirst es gut bei mir haben, glaube mir, kleiner Engel." , durchbrach eine tiefe Stimme meinen Gedankengang und sogleich umhüllte eine Gänsehaut meinen Körper.
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Langsam hob er die Hand und lehnte sich etwas vor. Ich hielt die Luft an und musterte ihn. Er hielt erst kurz vor meinem Gesicht und strich mir eine Strähne hinter mein Ohr. Dann lehnte er sich vor. Mein Herz raste. Bebend holte ich Luft. Versuchte nicht zu ersticken. Mein Körper reagierte auf ihn. Heftig. Und ich schaffte es kaum mich zusammenzureißen. Unter keinen Umständen würde das, was mein bescheuertes Gehirn, sich ausmalte auch passieren. Dabei war er mir so nah und würde er mich küssen, würde ich mich nicht wehren. Selbst wenn ich es wollte, was ich nicht tat, würde ich es nicht können. Dafür war ich einfach nicht willensstark genug. Ich griff nach dem Champagnerglas und nahm einen großen Schluck. Mein Blick lag aber noch immer in Antons brennenden Augen. "Glaub mir, wärst du mit mir hier, würde ich dich keine Sekunde aus den Augen lassen."

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