Secrets *Pausiert*

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Mar 13, 2017
Das Licht der alten Straßenlaterne flatterte in der Dunkelheit und ihr Summen durchbrach die eiskalte Stille die zwischen uns herrschte. Der Regen wurde immer stärker. Meine Haare klebten auf meinem Gesicht und meine Kleidung war durchnässt. Der Wind peitschte um mich, doch das alles nahm ich nur unbewusst wahr, denn die ganze Zeit starrte ich den Jungen an, der mir gegenüber stand. Meine Hände verkrampften sich um meine Jacke und die Tränen rannten mir übers Gesicht. "Rose, es-es t-" er blickte stets auf den Boden. "Nein!" meine Stimme war kaum mehr als ein Hauch. "Nein! Nein! Nein! Verdammt es tut dir nicht leid!" mittlerweile schrie ich durch die leeren Gassen. Sein Blick hob sich. "Rose-" er ging einen Schritt auf mich zu. "Nein! Bleib weg von mir! Fass mich nicht an!" fauchte ich mit dem letzten bisschen Kraft, das ich noch besaß.
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Mit einem Lächeln auf den Lippen schloss ich meine Augen. Ich genoss seine warme Hand an meiner Wange und lehnte mich leicht gegen sie. Ich spürte seinen unruhigen Atem an meiner Wange, so nahe war er mir gekommen. Ein gequälter Ausdruck lag in seinen Augen, als er mir mit einer Hand behutsam eine Strähne hinter mein Ohr strich. Alles was gesehen war, blendete ich aus und vergaß es. Zumindest versuchte ich diesen Schmerz, der mich von innen zerfraß, halbwegs zu vergessen. Er legte seine Stirn gegen meine. «Scheiße verdammt, ich liebe dich.», flüsterte er kaum hörbar. «Ich finde es schön, dass du deine Meinung geändert hast, und jetzt auch auf dieses Kitschige abfährst.», hauchte ich und schmunzelte. Mit zitternden Händen drückte er auf meine Wunde an meinem Bauch, um die Blutungen zu stoppen. Es war wirklich mein Blut, dass mein Oberteil dunkelrot färbte. Mein Blut.

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