Invisible

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Apr 22, 2017
Eiskalter Wind hauchte an dem dunklen Bahnhof vorbei. Stille, nur das Rauschen des Windes war zu hören. Mein Atem gefror, als ich meinen Mund öffnete. Unheimlich, diese Gegend. Gesellschaft hatte ich jedoch, ein alter Mann saß neben mir, dessen Gesicht von einem Hut verdeckt war. Er wartete wahrscheinlich auf den gleichen Zug wie ich. Meine Hände färbten sich blau. Plötzlich ein leises Geräusch, dann immer lauter. Der Zug kam endlich. Auf einmal stand eine Gestalt auf der anderen Seite der Bahngleisen. Was tat er denn da? Er betrat die Gleise. "Was tust du?", rief ich mit voller Panik. Der Zug raste in ihn rein, aber... Nichts geschah mit ihm. Er lief gelassen weiter, durch den Zug hindurch. Durch die Zugwände, direkt auf mich zu. Es war mein toter Onkel... "Onkel Charles?". Bittere Tränen liefen meine Wangen entlang."Hallo mein Kind.", sprach er mit einem Grinsen im Gesicht. Sein Körper hatte keine richtige Substanz, er war durchsichtig und ich spürte, als er in meiner Nähe war, wie es plötzlich kalt wurde. "Wie geht es dir, Caitlyn?"
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gewalt
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Mit vier Jahren ließ mich meine Mutter einfach zurück. Ich weiß noch, wie ich an der Tür stand und sie nie wieder gesehen habe. Seitdem war es nur noch mein Vater und ich - und meine kleine Schwester. Mein Vater hat mir beigebracht, was Angst ist. Er schlug mich, wenn er betrunken war, und oft auch, wenn er einfach nur einen Grund suchte. Ich wusste nie, wann er wieder ausrasten würde. Und meine Schwester -sie war noch zu klein, um sich zu wehren, also musste ich alles ertragen, um sie zu schützen Ich hatte nie Zeit, ein Kind zu sein. Die Schule war das kleinste Übel. Nach der Schule ging ich arbeiten - im Blumenladen am Tag und im Strip Club nachts. Beide Jobs saugten mich aus, aber ich konnte nicht aufhören. Wir mussten essen, wir mussten überleben. Freunde? Hatte ich nie. Und Liebe? Die gab es nur in Träumen, die ich nicht hatte. Ich wollte nie in einer Welt leben, die nur aus Schlägen und der Dunkelheit eines Clubs bestand. Aber es gab keine Wahl. Es gab nie eine Wahl. Ich kämpfte für meine Schwester, weil sie das einzige war, was noch zählte. Alles andere war egal. Bis er kam... Bilder sind von Pinterest:)

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