Taifun
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WpMetadataNoticeLast published Sun, Mar 5, 2017
"Siehst du wie es stürmt draußen? Das ist wortwörtlich, was in mir passiert, wenn ich dich sehe", hauchte Taifun. Sein warmer Atem kitzelte an meiner Haut und erst jetzt bemerkte ich wie nah er mir eigentlich war. Ich drehte mich um und sah ihm tiefgründig in die Augen, mit der Hoffnung etwas in ihnen entdecken zu können. Doch er wirkte wie immer verschlossen. Sanft nahm ich seine warme Hand in meine und drückte sie fest. "Was fühlst du Taifun?", flüsterte ich ohne meinen Blick von seinen grünen Augen, deren Glanz sie nun vollkommen verloren hatten, abzuwenden. "Ich fühle alles, aber doch nichts!", erwiderte Taifun, während er sich verzweifelt durch die braunen Haare fuhr. Dann ging er ohne sich nochmal umzudrehen. Ließ mich hier einfach alleine stehen... Eine Liebe und ein Geheimnis, das droht alles zu zerstören.
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"Hättest du mir damals einfach gesagt, dass es doch das Risiko wert ist, ständen wir jetzt nicht hier und würden uns anschreien!", schrie ich wütend. "Oh, jetzt ist es also meine Schuld?", schrie er wütend zurück. "Ähh...", na toll, ich durfte jetzt nicht nach lassen, "ja!", schrie ich also, zugegebenermaßen etwas unsicher. "Das ergibt doch alles keinen Sinn?", sagte er, als er sich wieder kurz beruhigt hatte. "Was meinst du? Meinst du uns?", fragte ich und spürte die erste Träne meine Wange herunter laufen, woraufhin weitere folgten. "Nein, das meine ich nicht.", sagte er mit ruhiger Stimme und kam einen Schritt auf mich zu. Ich guckte ihn an, doch als ich immer mehr Tränen auf meinen Wangen spürte, guckte ich kopfschüttelnd nach unten. "Hey, bitte hör auf zu weinen.", sagte er mit zittriger Stimme. Ich verschränkte meine Arme vor meinem Bauch, doch er hob meinen Kopf mit seiner Hand, um dann mit seinem Daumen sanft über meine eine Wange zu streichen und meine Tränen zu verwischen. "Wieso muss das bloß alles so kompliziert sein?", schluchzte ich, doch statt einer Antwort, zog er mich in eine Umarmung und ich legte meinen Kopf, noch immer schluchzend, auf seine Brust.

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