Ein ganz normales Leben

Ein ganz normales Leben

  • WpView
    LECTURAS 2
  • WpVote
    Votos 1
  • WpPart
    Partes 1
WpMetadataReadContinúa
WpMetadataNoticeÚltima publicación mar, dic 27, 2016
Wenn ihr das lest lest ihr meine Gedanken, ihr schaut in meinen Kopf. Schreiben befreit mich, denn um die Fesseln meines Geistes zu lösen muss ich sie schwarz auf weiß für die Nachwelt hinterlassen. Denn Eisenketten verderben den Geist und machen es ihm unmöglich zu fliegen.
Todos los derechos reservados
#243
normal
WpChevronRight
Únete a la comunidad narrativa más grandeObtén recomendaciones personalizadas de historias, guarda tus favoritas en tu biblioteca, y comenta y vota para hacer crecer tu comunidad.
Illustration

Quizás también te guste

  • Geschlagene Hunde
  • Regenbogeneinhornscheiße
  • Eden - Craving Love (Old Draft)
  • The Ghost of my Heart || Death Note
  • Gedankenflug
  • Defne & Ömer
  • Wenn aus Liebe Angst Wird.
  • Gefühle eingepackt in Worten

"Auf die eine oder andere Weise würde es sowieso früher oder später genau so enden: Man würde älter; die inneren Stürme würden sich von allein legen; das Drängen weniger und weniger werden; man würde sich auf Barhockern an die alten Schlachten, Wunden und Leiden zurückerinnern und darüber lachen, wie intensiv und mächtig sie gewesen waren, und vor allem wie nutzlos und zerstörerisch. Mit der Zeit würden selbst diese Erinnerungen mehr und mehr verblassen, sie wären zwar immer da, aber man würde sie fast nicht mehr spüren. Genauso wie er jetzt. Alles würden nur noch Bilder und Gedanken sein. Nein, weniger, nur noch Ahnungen, dass es einmal so gewesen sein musste. Dass man einmal so empfunden und gelebt hatte. Aber nichts würde einen mehr berühren. Man würde mit allem versöhnt sein. Ewiger Friede würde herrschen, wo früher gewaltige Kämpfe tobten. Als ob man ein neuer Mensch geworden wäre. Vielleicht mehr ein anderer Mensch. Einer, nachdem man sich in seinen jungen, dunklen, kalten Momenten gesehnt hatte. Dann würde man schlußendlich doch genau da ankommen, wo Alex sowieso lange vorher anlangte: Man würde die Gewissheit haben, dass das einzig mögliche Glücklichsein im Leben darin bestand, ein paar Biere zu kippen, sich von einem einsamen Ding den Schwanz lutschen zu lassen und ihr dafür das zu geben, wonach sie sich am meisten sehnte, nämlich einen zärtlichen Kuss und Arme, in denen sie die Nacht verbringen konnte. Nicht mehr und nicht weniger."

Más detalles
WpActionLinkPautas de Contenido