Vergiss mich

Vergiss mich

  • WpView
    Reads 2
  • WpVote
    Votes 1
  • WpPart
    Parts 1
WpMetadataReadOngoing
WpMetadataNoticeLast published Wed, Jan 4, 2017
«Ich liebe dich. Habe ich schon immer. Und ich gebe nicht auf. Ich kann nicht.» Seine Schritte knirschten im Schnee, als er sich langsam umdrehte. Sein Augen waren voller Spott. «Deshalb,» er zog verächtlich die Mundwinkel nach unten «deshalb hast du mich hierher bestellt? » «Ich.. ja, habe ich. Fabrice, ich kann dich doch nicht einfach alleine lassen. Ich möchte dir wirklich helfen » Auf einmal schien er so verletzlich, seine Augen voller Schmerz. «Glaubst du wirklich,» flüsterte er mit wackeliger Stimme « dass ich irgendjemandem seine Hilfe brauche? Wolke, ich war ja schon die ganze Zeit alleine.» Da war er wieder. Ein kleiner Funke von meinem Fabrice, dem Fabrice, den ich kannte. Als Fabrice, Wolkes Freund, verschwindet, und erst nach drei Monaten wieder gefunden wird, ist er wie ausgewechselt. Er lässt niemanden mehr an sich heran, schottet sich ab. Als Wolke langsam das Geheimnis um sein Verschwinden lüftet, weiss sie immer weniger, ob sie Fabrice überhaupt gekannt hat und ob er sie je einmal geliebt hatte. Viel Spass beim Lesen=)
All Rights Reserved
#356
vertrauen
WpChevronRight
Join the largest storytelling communityGet personalized story recommendations, save your favourites to your library, and comment and vote to grow your community.
Illustration

You may also like

  • Oblivion || Five Hargreeves
  • I'm the Alpha's biggest mistake
  • My broken Mate
  • Leon
  • The Shadows Mate // Abgeschlossen
  • Die Stille ist seine Welt
  • Freezin' Heart
  • Hostage (Abgeschlossen)
  • My Best Friend's Alpha

Aber der Anblick, der sich ihm gerade bot machte es ihm schwer, sich auf etwas Anderes zu konzentrieren. Der Anblick, der sich ihm schnürte ihm die Kehle zu. Er dachte an dem anderen Raum vor wenigen Minuten zurück, hörte die Stimme seines Gegenübers, das mit ihm gesprochen hatte, den ausdruckslosen Blick aus diesen starren, milchigen Augen auf ihn gerichtet. ' Du bist zu spät.' Und jetzt war er hier, und vor ihm lagen seine Geschwister. Er konnte die Hitze spüren, die sich im Raum bildete. Er konnte die Asche riechen, die die Luft um ihn herum verschmutzte, und ihm zum Husten brachte. Am Rande sah er die Ruinen um sich herum die einmal Häuser gewesen waren. Und fast mittendrin, nur wenige Meter von ihm entfernt waren seine Geschwister. Es sah fast so aus wie damals. Der Kloß im wuchs, dehnte sich aus. Nahm ihm die Luft zum Atmen. Der Unterschied war nur, dass seine Geschwister damals trotz Allem recht unbeschadet ausgesehen hatten . Dass die kaum Blut an sich gehabt hatten, während der Boden unter ihmen bei diesem Anblick von der dunkelroten, dicken Flüssigkeit bedeckt war. Vielleicht sollte ihn dieser Unterschied auf eine seltsame Art beruhigen, ihn daran erinnern, dass er das hier nicht sein konnte. Aber das tat es nicht. Im Gegenteil. Er wollte zu ihnen gehen. Er musste ohne helfen, auch wenn er sich tief in seinem Inneren sicher war, dass dies nicht mehr möglich war. Er musste zu ihnen, aber er konnte sich nicht bewegen. Doch der wirkliche Schock- der letzte Stoß- kam erst, als Five auf seine eigenen Hände hinunter blickte, an denen er ein warmes, klebriges Gefühl wahr nahm. Five freute sich der Magen um, und er japste nach Luft. Das konnte nicht sein. Niemals. Sein Sichtfeld verschwamm ein wenig, während er weiterhin nach Atem rang, seine linke Hand suchte Halt an der Wand und fand keinen. Er konnte seinen schweren Atem hören. Er konnte nicht atmen. Er konnte nicht atmen, nicht mit diesem Bild vor Augen. Denn seine Hände waren blutbeflec

More details
WpActionLinkContent Guidelines