Puratu - Ein Weltreich am Abgrund

Puratu - Ein Weltreich am Abgrund

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Jan 31, 2017
Wir schreiben das Jahr 556 vor unserer Zeitrechnung, der glutheiße Sommer in Mesopotamien war gerade am Beginnen als eine Gruppe einflußreicher Händler, machtbesessener Priester und gieriger Geldverleiher beschließen den König Babylons, des damals vermutlich mächtigsten Imperiums der Welt zu beseitigen, da dieser sich ihren Wünschen widersetzt. Es ist nicht das erste Mal, daß sie dies tun. Ein Reich zwar noch mächtig wie kein anderes aber ausgebeutet von einer Elite skrupelloser Leute, die sich nicht um die Zukunft des Reiches und noch weniger um die seiner Einwohner scheren. Eine Bevölkerung, die längst den Respekt vor Ahnen, König und selbst den Göttern verlor und genauso verzweifelt wie aussichtslos versucht den Aufstieg in diese Elite zu schaffen ohne zu bemerken, daß sie sich selbst dafür versklaven und ruinieren. Ein Imperium in Dekadenz, dem nur noch 17 Jahre beschieden sind, wie wir wissen. Doch vielleicht hätte es auch anders laufen können. In dieser Geschichte, die in jenem schicksalhaften Jahr 556 v. Chr. beginnt, führt das Schicksal sieben junge Leute zusammen. Was zuerst als Flucht, dann als Kampf ums eigene Überleben beginnt wird schließlich zum Aufbegehren gegen das System, der herrschenden Elite. Erwartet aber keine perfekten und strahlenden Helden im Kampf gegen die Ungerechtigkeit. Genauso wie sie Lachen, Lieben, Retten und Helfen werden sie Weinen, Irren, Hassen, Töten, Leiden und sogar Sterben. Werden sie Erfolg haben oder Scheitern? Das habe ich selbst noch nicht entschieden und wird sich erst während des Schreibens entwickeln.
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Es sind nicht bloß die Soldaten, die den Krieg und damit die Zukunft entscheiden. Denn wer wird da sein, wenn alles in Trümmern liegt? Wer wird die Wunden der Welt heilen und für das Fortbestehen des Volkes sorgen? Es sind die Unscheinbaren, die im Verborgenen die wichtigsten Taten vollbringen, vergessen von den Geschichtenerzählern. Beorid war eine dieser Unscheinbaren. Eine sanfte Frau, die in den Häusern der Heilung ihre Bestimmung gefunden hatte, die Tag für Tag kämpfte, all ihre Kraft gab und am Ende ihr Leben opferte, ohne dafür jemals ein Schwert in der Hand gehalten zu haben. ⋘ ✞ ⋙ Der Ringkrieg ist seit einem halben Jahr vorüber, Faramir und Éowyn leben inzwischen glücklich verheiratet in Ithilien. Das vierte Zeitalter sollte Vieles zum Besseren wenden, doch so leicht lässt die Vergangenheit sich nicht abschütteln. Und als eines Nachts unvermittelt ein Fremder an das Tor des Fürsten klopft, holen die Ereignisse des zurückgelassenen Lebens Faramir ein. Denn das Gepäck des Unbekannten birgt Geheimnisse von Tod, Liebe und Hoffnung. ⋘ ✞ ⋙ "Von Tod, Liebe und Hoffnung" lässt sich wohl am ehesten dem Genre "Dark romance" zuordnen. Bei diesem Kammerspiel (wenn man von den Rückblenden absieht) handelt es sich um das vermutlich emotionalste Werk, das ich bislang verfasst habe und vielleicht auch jemals schreiben werde. Wer Probleme mit den Themen Tod, Krankheit und Verlust hat, sollte allerdings besser die Finger davon lassen...

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