Devil.
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WpMetadataNoticeLast published Thu, Nov 14, 2013
Blitzschnell drehte sich mein Kopf zur Seite, meine Haare wehten im jetzt noch schwachem Wind, als ich den Mann neben mir anfunkelte. Als er meinen Blick auf ihm spürte, beschleunigte er seine Schritte etwas. Ruckartig packte ich den Mann an den Schultern, sodass er stehen blieb. Der Wind wurde immer stärker - Mein Griff immer fester... Und fester. 'W..was willst du von mir?' Fragte der Mann mit zittriger Stimme. Ich antwortete nicht und kam ihm immer näher. Sein Herzschlag war deutlich zu hören und vereinzelte Schweißperlen breiteten sich auf seinem gesamten Gesicht aus. Er versuchte mir zu entwischen, doch mein Griff an seiner Schulter wurde nur noch stärker. Blut durchströmte sein weißes T-shirt. Der Wind war mittlerweile zu einem heftigem Sturm geworden, der Mann versuchte ständig meinem Griff zu entweichen,- doch es war zu spät. Ich hatte mich nicht mehr unter Kontrolle . Ich blickte ihm in sein jämmerliches Gesicht, er vermied jeglichen Augenkontakt mit mir. 'Schau mich an!' Verlangte ich. Er zögerte, hob seinen Kopf jedoch, um mir in die Augen zu gucken. Er schluckte stark, als er in meine Augen sah. Blut. Überall Blut. Sein Kopf lag auf dem Bordstein, abgetrennt von seinem Körper. Sein Körper, er sackte zusammen, und fiel schließlich zu Boden. Der Wind wurde schwächer. Meine Augen heller. Mein Atem langsamer. Mein lachen lauter. Ja, mir gefiel was ich sah, ich genoss es. Ich drehte mich immernoch lachend zur anderen Straßenseite um als ich plötzlich eine Gestalt erkannte. Stechende grüne Augen musterten mich und den leblosen Körper neben mir. Scheiße.
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Geziert

„Wie beginnt wohl die Geschichte jeden Kriegers? Bei den meisten mit Menschen, die einem einreden wollen, dass man etwas nicht schafft. Und so war es auch bei meinem persönlichen Krieger, meinem Helden... Vahap." Zufrieden schaue ich auf die ersten Zeilen, die ich auf meinem Laptop schreibe. „Da steht ja mein Name", höre ich die schönste Stimme sagen, die ich jemals gehört habe, während zeitgleich eine Tasse neben mir abgestellt wird. „Sag bloß", grinsend drehe ich mich in dem Schreibtischstuhl zu ihm. Dass sein Anblick mir immer noch - nach genau fünf Jahren - die Sprache verschlägt, mich nervös werden lässt und im gleichen Moment so vertraut ist, zeigt mir zum wiederholten Mal, wie stark meine Gefühle für ihn sind. „Sprich mit mir, ich will wissen, was dir gerade durch den Kopf geht", flüstert mein Ehemann, der vor mir in die Hocke geht - wir sind nun auf Augenhöhe. Mit seinen Unterarmen stütz er sich an meinen Knien ab und schaut mir intensiv in die Augen. „Du gehst mir durch den Kopf, schon seit fünf Jahren. Ich habe das Gefühl, dass seitdem nichts anderes mehr hier drin stattfindet", ich lache leicht und tippe meine Schläfe an. Vahaps Augen beginnen zu leuchten, seine Mundwinkel steigen in die Höhe und zeitgleich entstehen die beiden tiefen Einbuchtungen an seinen Wangen. Völlig unwillkürlich wandert eine meiner Hände zu einem seiner Grübchen - ich würde vermutlich nie aufhören seine Einbuchtungen nachzufahren.

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