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Luzifer, Gefallener Engel

Luzifer, Gefallener Engel

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WpMetadataNoticeLast published Fri, Feb 3, 2017
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Fiction
Paranormal
Taub flatterte die schwarzen Federn durch den Wind. Die Ankündigung Luzifers war vorbestimmt. Ich blickte in die rotbraunen Augen des jungen Mannes die mich zu fixieren schienen. Er nahm meine Hand und drückte sie zusammen. Plötzlich durchzog mich ein höllischer Schmerz und ein Zeichen brannte sich ein. "Willkommen in meiner Armee." Chloe, eine 19jährige, junge Frau arbeitet in der Bar als Barkeeperin als sie auf einen Mann namens Luzifer trifft. Noch am selben Tag wird die Bar überfallen und durch den Mann Luzifer sieben Kupferkugeln gejagt. Schwer atment, wanderte mein Blick suchend nach Hilfe umher. Ich erblickte Luzifer der auf mich zu kam. "Wie hast du das überlebt?!" "Ich bin der Teufel Chloe. Mich bringt man nicht so leicht um."
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#222
teufel
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Seine Worte liefen mir eiskalt den Rücken hinunter, rührten etwas in mir, dass ich vor Jahren in meinem Teerloch versenkt hatte und niemals wiederhaben wollte. Doch der schwere Griff der Traurigkeit war wieder da und drückte mein Herz zusammen. Als ich an das Begräbnis meiner Cousine dachte, bei der es ihr Vater nicht einmal gewagt hatte zu kommen, ihre Familie mit ihrem Kummer und Schmerz alleine ließ, weil er sich nicht mehr mit ihr verbunden gefühlt hatte, schossen mir Tränen in die Augen. Tränen, die ich seit Jahren abgelegt hatte, um nicht schwach zu sein, emotionslos zu werden, stark und unnahbar, unfehlbar. „Es tut mir leid, Lucifera. Es tut mir leid, was ich deiner Cousine angetan habe.“ Ich schloss die Augen, konzentrierte mich auf meine Atmung, einzig und allein auf meine Atmung. Langsam. Ein und aus. Langsamer atmen. Gleichmäßig. Ein und aus. Das Beben der Traurigkeit verschwand. Der Schmerz verpuffte, bevor er sich richtig ausbreiten konnte und meine Tränen versiegten, noch bevor sie übertraten. Mein Inneres war wie leer gefegt, als ich meine Augen öffnete und mit einer emotionslosen Miene die Wand anstarrte. Flüssig stand ich auf und ging um das Sofa herum auf Niall zu. Mit jedem Schritt den ich auf ihn zuging, wich er einen zurück. Meine Ausstrahlung musste das pure Böse sein, schlimmer als alles was er jemals erlebt hatte. Ich war die Ruhe vor dem Sturm, so emotionslos, ruhig und gefasst, dass die Wut in wenigen Augenblicken über mich hinweg rollen würde und ihn vernichten würde.

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