》"Du hättest hier sein müssen", schluchze ich und richte meine Blicke auf diesen fremden Jungen, der mir damals noch die Welt bedeutet hat.
"Ich weiß", seufzt er, lässt sich auf den Stuhl fallen und senkt seine Blicke auf den Boden.
"Du weißt? Das ist alles was du dazu sagen kannst?"
"Das ist alles."
Zögernd richtet er sich auf. Unsere Blicke kommunizieren harmlos miteinander, während in Wahrheit seine Augen mich auf grausame Weise ermorden. Nach einigen Sekunden kehrt er mir den Rücken zu und will mal wieder abhauen.
"Du bist so feige, Danny. Für deine hinterhältige Art fehlen mir echt die Worte", rufe ich ihm mit einer kalten Stimme hinterher, was ihn zum Stehen bringt.
"Du kannst es einfach nicht verstehen, Grace..-"
"Dann sag es mir! Sag es mir, damit ich dich endlich abgrundtief hassen kann. Gib mir einen Grund dazu", zische ich wütend, während eine weitere Träne ihren Weg über meine Wange findet.
"Ich werde gehen, Grace. Wir sollten Fremde füreinander bleiben, damit es am Ende nicht so wehtut."《
Nach all den Jahren ist er wieder hier. Nach all dem Leid schaut er mir wieder in die Augen. All die Zeit, in der ich ihn und seine Nähe gebraucht habe, war er nicht da.
Doch nun?
Nun steht dieser Fremde wieder vor mir und platzt erneut in mein Leben. Das unschuldige Lächeln und die strahlenden Augen von damals ausgetauscht mit einer eiskalten und distanzierten Maske, an der ich mich verbrenne.
Ein Junge, der mir so nah, aber dennoch so fremd ist.
Ein Schicksal, bestimmt von Gefahren und Tränen, dem wir uns nun stellen müssen.
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!Wird Überarbeitet!
Alana ist grade 18 und schon läuft es in ihrem leben nicht mehr so wie es sollte. Sie war einfach zur falschen zeit am falschen Ort. Nun muss die Junge Schülerin in ihrem neuen Leben klar kommen.
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Er machte noch einen Schritt in den Raum und schloss die Tür hinter sich. Das Unbehagen machte sich in mir breit, und der neu aufgekommene Mut verabschiedete sich wieder. Dies schien auch der Mann zu bemerken da er wieder mehr grinste als noch davor. "Was du hier machst willst du wissen, Vögelchen?" Mit einem schüchternen nicken meiner Seitz fuhr er fort. "Meine Schwester hat dich angefahren und schließlich hier her gebracht." Erklärte er dann simpel. Der schwere Stein der sich auf meinem Herzen gebildet hatte verpuffte und ich konnte wieder freier atmen. "Und ich dachte schon ich wäre entführt worden." Lachte ich über den Gedanken der sich ausgesprochen so absurd an hörte, wer sollte mich schon entführen wollen? "Wer sagt denn das du hier wieder raus kommst" Fragte mich nun der Fremde mit seiner dunklen rauen Stimme.
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